08.10.2016

Deutsche BankPlanspiele der Scheichs

Strategische Fehler, Strafen und spekulative Attacken: Deutschlands größtes Geldhaus ist in Not. Der Großaktionär aus Katar denkt darüber nach, seinen Anteil deutlich zu erhöhen. Die Bundesregierung hätte nichts dagegen.
Es war Anshu Jain persönlich, der im Mai 2014 den Deal mit Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani einfädelte, dem Scheich aus Katar. Natürlich kannten sie sich, der damalige Kochef der Deutschen Bank und der Expremier, bekannt unter dem Kürzel HBJ, einer der reichsten und einflussreichsten Männer der Golfregion. Schon lange war HBJ ein guter Kunde der Deutschen Bank, bevor er nach diskreten Verhandlungen mit Jain 1,75 Milliarden Euro investierte und zum Großaktionär des Frankfurter Konzerns aufstieg.
Jain ließ sich für den Coup feiern. Die Deutsche Bank schien einen starken Partner für einen Aufbruch in bessere Zeiten gewonnen zu haben. Einen Partner, der ausdrücklich Jains Strategie unterstützte, den Konzern als letzte europäische Investmentbank von globaler Bedeutung zu etablieren. Die Bundesregierung begleitete den Coup wohlwollend.
Nur zweieinhalb Jahre später liegt die Bank am Boden. Jain ist über seine Rolle in der Finanzkrise und fehlende Erfolge gestürzt. Seinem Nachfolger John Cryan, seit 15 Monaten am Ruder, gelingt es nicht, eine schlüssige Strategie aufzuzeigen, das Kapital ist längst wieder knapp, das Misstrauen der Aktionäre und zunehmend auch der Kunden dagegen groß.
Und seit das amerikanische Justizministerium vor gut drei Wochen eine Forderung von 14 Milliarden Dollar als Ausgleich für die Fehltritte am US-Immobilienmarkt in den Wildwestjahren vor der Finanzkrise in den Raum gestellt hat, hyperventilieren Börsianer und Politiker, öffentlich wird über mögliche Staatshilfen für das stolze Geldhaus diskutiert. In der Bank herrschen Frust und Depression, Cryan kämpft mit Durchhalteparolen dagegen an.
Der Börsenwert der Deutschen Bank ist zeitweise auf unter 15 Milliarden Euro geschmolzen, vor einem Jahr lag er noch bei 35 Milliarden. Auch der Großinvestor HBJ und sein Cousin, der ehemalige Staatschef Hamad Bin Khalif Al-Thani, den er zwischenzeitlich ins Boot geholt hatte, sollen auf dem Papier mehr als eine Milliarde verloren haben. Erst im Sommer hatten die beiden ihre Anteile auf knapp zehn Prozent aufgestockt, seitdem ist der Kurs weiter gefallen.
Doch offenbar macht der niedrige Preis die Scheichs erst richtig angriffslustig, würden ihnen doch bereits wenige Milliarden Euro reichen, um die Kontrolle bei der Deutschen Bank zu gewinnen. Nach Informationen des SPIEGEL könnten die Al-Thani-Vettern sich vorstellen, die Bank mit neuem Kapital zu stützen und gemeinsam mit anderen Investoren eine Sperrminorität von 25 Prozent zu erwerben.
Als Partner für einen solchen Schritt kämen vor allem Staatsfonds infrage, einige von ihnen sollen bereit sein, langfristig Geld in den Konzern zu stecken.
Allerdings heißt es, HBJ und der Ex-Emir wollten nur weiter ins Risiko gehen, wenn sie bei der Deutschen Bank durchgreifen könnten. Zu tief sitze der Frust darüber, dass die Bank nicht aus der Defensive kommt. Die Katarer sollen zunehmend unglücklich mit dem jetzigen Management der Bank um John Cryan sein und den eingeschlagenen Kurs für gefährlich halten. Allein mit Kostensenkungen ließen sich die Probleme nicht in den Griff bekommen, Erträge und Gewinne drohten zu erodieren. Ausdruck dieser Unzufriedenheit war bereits im Juli die Berufung des Anwalts Stefan Simon in den Aufsichtsrat der Bank. Er ist Statthalter der Katarer im Kontrollgremium.
Sollten die Katarer noch weiter aufstocken, würden sie wohl auch auf Veränderungen im Vorstand drängen. Selbst ein Verbleib Paul Achleitners an der Aufsichtsratsspitze könnte in einem solchen Szenario wieder infrage gestellt werden, allerdings hatte sich HBJ noch im Frühjahr demonstrativ hinter Achleitner gestellt.
Strategisch wollen die Scheichs offenbar ein stärkeres Bekenntnis der Deutschen Bank zum globalen Investmentbanking. Dort allein habe sie das Potenzial, das große Geld zu verdienen – immer noch. Frisches Kapital, so hofft man am Golf, könnte der Bank die Stärke verleihen, wieder Marktanteile zu gewinnen. Es wäre eine Zurück-in-die-Zukunft-Strategie, wie sie Anshu Jain versprach, als er die Investoren aus dem Emirat an Bord holte. Offenbar trauern sie Jain nach, zu ihren Beratern soll einer seiner damaligen Mitarbeiter zählen, Michele Faissola, Exchef der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank.
Ob HBJ und der Ex-Emir tatsächlich die Kontrolle bei der Deutschen Bank übernehmen, ist offen. Die Bank äußert sich nicht zu dem Thema, die Katarer waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Der Boden aber wäre bereitet. Die Bankenaufseher bei der Europäischen Zentralbank sollen keine grundsätzlichen Bedenken gegen ein solches Szenario haben.
Und auch an der Bundesregierung würde der Deal wohl nicht scheitern. Das Bundesfinanzministerium von Ressortchef Wolfgang Schäuble (CDU) hätte gegen ein stärkeres Engagement der Katarer nichts einzuwenden. "Mit einem solchen Investor haben wir kein Problem", heißt es dort. Nichts deute darauf hin, dass die Geldgeber aus der Golfregion eine versteckte Agenda verfolgten. Wie jeder strategische Investor seien sie darauf aus, ihre Milliarden renditesichernd anzulegen.
Mit anderen Worten: Was gut ist für die Katarer, ist aus Sicht des Finanzministers auch gut für Deutschland.
Schäuble und seine Leute hätten auch nichts dagegen, sollten die Katarer eine Sperrminorität von 25 Prozent oder mehr anpeilen. In einem solchen Fall könnte die Regierung den Deal unter Berufung auf das Außenwirtschaftsgesetz blockieren. Aber sie will gar nicht. "Die Deutsche Bank ist nur noch dem Namen nach ein deutsches Institut", erklärt ein Schäuble-Zuarbeiter die Zurückhaltung. Rund die Hälfte der Aktien würden längst von Ausländern gehalten, das Geschäftsmodell sei global aufgestellt. "Da bringt jeder strategische Investor Stabilität."
Die Experten im Bundesfinanzministerium erwarten, dass sich neben den Katarern noch eine Reihe anderer Investoren für das angeschlagene Institut interessieren werden, vor allem Staatsfonds, die ihre Überschussmilliarden anlegen müssen. Sie blieben jedoch in Deckung, solange der Rechtsstreit mit der amerikanischen Regierung nicht endgültig ausgefochten sei, so die Einschätzung in Berlin. Auch die Katarer zögern offenbar, den ersten Schritt zu machen.
Dass die Bundesregierung Investoren mit offenen Armen empfangen würde, hat auch damit zu tun, dass seit Wochen über eine staatliche Rettung der Deutschen Bank spekuliert wird. Natürlich würde der Bund den Konzern stützen, wenn es hart auf hart käme und er zur Gefahr für das gesamte Finanzsystem würde. Vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr will aber lieber niemand dem Wähler erklären, warum die Deutsche Bank mit Steuergeld gerettet werden sollte.
Populär sind dagegen Ausfälle wie der von Sigmar Gabriel vom vergangenen Wochenende. "Ich weiß nicht, ob ich lachen oder wütend sein soll, dass die Bank, die das Spekulantentum zum Geschäftsmodell gemacht hat, sich nun zum Opfer von Spekulanten erklärt", hatte der Wirtschaftsminister am Rande seiner Iranreise gepoltert. Seine Tirade bezog sich auf Aussagen von Cryan, der Hedgefonds-Attacken auf sein Institut für den jüngsten Kursverfall verantwortlich gemacht hatte.
Zwar trifft Gabriel mit seiner Aussage einen Nerv, tatsächlich leidet die Deutsche Bank an den Spätfolgen ihrer riskanten Geschäftspolitik, und noch heute zählt sie rund 800 Hedgefonds zu ihren Kunden.
Doch die Lage der Deutschen Bank ist so ernst, dass Gabriel zwar als SPD-Vorsitzender der Sinn nach Banken-Bashing stehen mag, als Wirtschaftsminister müsste er aber an einer Stabilisierung des letzten deutschen Kreditinstituts von globaler Bedeutung interessiert sein.
US-Medien ziehen bereits Parallelen zu den letzten Monaten der Investmentbank Lehman Brothers. Sie war 2008 für lange Zeit Spielball der Spekulanten, das Misstrauen der Geldgeber wurde schließlich so groß, dass Lehman abgewickelt werden musste.
Es ist weit hergeholt, die Lage der Deutschen Bank heute mit der von Lehman 2008 zu vergleichen. Sie verfügt über Liquiditätsreserven von 215 Milliarden Euro, könnte also sehr schnell sehr viel Geld lockermachen. Auch hat sie viel dickere Kapitalpolster als 2008.
Doch die Mechanismen der Finanzwelt haben sich seither nicht geändert: Wenn Geldgeber, Kunden und Mitarbeiter einer Bank misstrauen, verliert sie ihr Fundament. Spekulanten stürzen sich auf das vermeintlich schwächste Glied in der Kette; die Angst vor dem Kollaps, so weit entfernt er auch sein mag, kann diesen letztlich herbeiführen.
Deshalb spielte vergangene Woche der Kurs verrückt, als es hieß, ein knappes Dutzend Hedgefonds hätten bei der Deutschen Bank Geld abgezogen. Eigentlich eine Randnotiz. Aber hinter dem folgenden Kurssturz steht die Angst, eine Flucht von Großkunden könnte einsetzen.
Aufsichtsbehörden, vor allem aber Aktionäre und Anleihegläubiger der Bank, sind deshalb nervös. In der drohenden Buße für die Sünden am US-Immobilienmarkt sehen viele Anleger den Funken, der die Deutsche Bank in Flammen aufgehen lassen könnte. Die Bundesregierung übt sich in der Angelegenheit trotzdem in Zurückhaltung. Interventionen zugunsten der Bank lohnten nicht, heißt es. Diese Erfahrung habe vor Jahren die französische Regierung in einem ähnlichen Fall gemacht, erinnern sich Finanzministeriale. Da sei "der Schuss voll nach hinten losgegangen, das wollen wir nicht nachmachen".
Zwar reagierten die Akteure an den Märkten in den vergangenen Tagen erleichtert, nachdem Gerüchte aufgekommen waren, die Deutsche Bank könne den Streit mit dem US-Justizministerium für 5,4 Milliarden Dollar beilegen. Der Kurssprung ist aber auch damit zu erklären, dass Hedgefonds, die zuvor auf einen weiteren Kursverfall gewettet hatten, sich nun mit den Aktien eindecken, um Gewinne mitzunehmen oder Verluste zu begrenzen.
Wie viel die Bank tatsächlich zahlen muss, ist nach wie vor offen. In diesen Tagen ist Bankchef Cryan in Washington, kommt es dort zu einer Einigung mit den US-Behörden, wäre das eine positive Nachricht, schon allein, weil die Unsicherheit über die Höhe der Strafe wegfallen würde.
Eine wirklicher Befreiungsschlag wäre eine Strafe von 5,4 Milliarden Dollar jedoch nicht. Sie würde beinahe die kompletten Rückstellungen der Bank für Rechtsstreitigkeiten auffressen. Nur knapp die Hälfte davon war für den Streit um die Hypothekengeschäfte gedacht. Der Rest sollte unter anderem eine drohende Milliardenstrafe für dubiose Geschäfte in Russland abdecken.
Dennoch, selbst eine Strafe von bis zu sieben oder sogar acht Milliarden Euro würde die Bank noch nicht unter die von der Aufsicht gesetzten Kapitalschwellen drücken, rechnen Experten vor. Aktionäre und Analysten sehen jedoch nicht nur wegen der drohenden Strafzahlungen Kapitalbedarf. Die Bank brauche auch ein dickeres Polster, um Ruhe und Zeit für die schwierige Sanierung zu bekommen.
Einflussreiche Investoren fordern außerdem eine klarere Strategie. Sie wollen wissen, "mit welchen Geschäften die Bank in Zukunft Geld verdienen will", sagt ein Großaktionär. Darauf habe man in den vergangenen Jahren keine befriedigende Antwort bekommen. "Grundsätzlich wären viele Investoren froh, wenn einer wie Katar voranginge, mit dem man sich an einen Tisch setzen könnte."
Die Sehnsucht nach einem starken Großaktionär, der Geld in die Hand nimmt, die lähmenden Zweifel an der Kapitalausstattung der Bank ausräumt und auf eine klare Richtung drängt, wächst offenbar – obwohl jeder Altaktionär in Kauf nehmen müsste, dass seine eigenen Anteile bei einer Kapitalerhöhung drastisch an Wert verlören.
Das ist die Gemengelage, die Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani in die Hände spielt. Er gehört zu den reichsten und schillerndsten Persönlichkeiten der Geschäftswelt. Sein Vermögen wird auf 10 bis 70 Milliarden Dollar geschätzt. Sein Geschäftspartner, der frühere Emir, Scheich Hamad Bin Khalifa Al-Thani, sagte einmal, er beherrsche Katar, aber HBJ besitze es.
Doch er besitzt nicht nur Katar, sondern Beteiligungen in aller Welt. Ein Luxusapartment in One Hyde Park, London, einer der teuersten Wohnimmobilien der Welt, gehört ebenso dazu wie "Die Frauen von Algier", ein Picasso-Werk, das er vergangenes Jahr für einen Rekordpreis von 179 Millionen Dollar erworben haben soll.
Wie HBJ zu seinem Reichtum gekommen ist, darüber gibt es viele Geschichten. Einige davon werfen kein gutes Licht auf den Scheich, der in dem Emirat zunächst politisch Karriere gemacht hatte, er war von 2007 bis 2013 Premierminister.
Im Zusammenhang mit Waffengeschäften für Katar warfen die Behörden von Jersey HBJ vor, Bestechungsgeld des britischen Rüstungskonzerns BAE genommen zu haben. Das Verfahren wurde gegen eine freiwillige Millionenzahlung eingestellt, ein weiteres Vorgehen gegen den Scheich sei nicht im öffentlichen Interesse.
Seine Haltung zum Erwerb von Reichtum hat er in einem Fernsehinterview einmal so beschrieben: "Der Reichtum, den ich habe, wie alle Katarer, mag nach Ihren Standards zum Teil legitim sein, zum Teil fragwürdig. Aber in Katar, nach unseren Maßstäben, ist der Reichtum legitim, er wurde mit legitimen Geschäften erworben."
Wie viele Reiche und Superreiche hat HBJ eine Schwäche für Steueroasen. Nicht nur seine 133-Meter-Jacht wird über eine Briefkastenfirma gehalten, auch die bisher erworbenen Anteile an der Deutschen Bank kaufte er über eine Kette von Finanzvehikeln in Panama und auf den British Virgin Islands. Je stärker solche Steueroasen in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, desto häufiger dürften auch Fragen nach dem Ursprung und der Verwendung der Gelder Al-Thanis gestellt werden.
Außerdem wird Katar immer wieder vorgeworfen, die Hamas zu unterstützen und nicht genug gegen islamistischen Terror vorzugehen. Sein Verhältnis zu den USA gilt daher als ambivalent.
Unstrittig ist Al-Thanis Faible für Beteiligungen in der Finanzindustrie. Schon als er noch den Staatsfonds des Emirats lenkte, setzte er auf Banken, unter ihm stieg Katar bei Barclays ein, als die britische Bank im Zuge der Finanzkrise in Kapitalnot geriet. Auch an Credit Suisse beteiligte sich Katar, ebenso an der London Stock Exchange.
Als privater Investor hat sich HBJ ebenfalls auf die Finanzbranche konzentriert. Er hat auch privat in Barclays investiert, übernahm von der zerschlagenen Finanzgruppe Dexia das Luxemburggeschäft und verleibte sich die wenig bekannte luxemburgische KBL-Gruppe ein, zu der die Münchner Privatbank Merck Finck gehört.
Der Einstieg bei der Deutschen Bank 2014 ist jedoch die strategisch bedeutsamste Investition des Scheichs.
Was er damit anstellt, ist nun eine der Schlüsselfragen für die Zukunft der Deutschen Bank.

Kontakt

Von Martin Hesse und Christian Reiermann

DER SPIEGEL 41/2016
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