22.10.2016

HausmitteilungBetr.: Titel, Portman, Mossul, SPIEGEL BIOGRAFIE

SPIEGEL BIOGRAFIE
Die Geschichte der Deutschen Bank ist ein Roman voller Triumphe und krachender Niederlagen, aber kaum je ging es dem Konzern so schlecht wie heute. Wenn der Vorstand am Donnerstag die neuen Quartalszahlen vorlegt, wird sich erneut die Frage stellen, ob das alte Geldhaus überhaupt eine Zukunft hat. Wie es so weit kommen konnte, haben Ullrich Fichtner, Hauke Goos und Martin Hesse seit April recherchiert. Kreuz und quer reisten sie durch Europa, um in Gesprächen mit ehemaligen und aktuellen Verantwortlichen der Bank die Ursachen des dramatischen Niedergangs zu ermitteln. "Der Absturz ist ein Fall von jahrzehntelangem Führungsversagen", schreiben sie. Der nicht zuletzt aus provinzieller deutscher Großmannssucht gespeiste Wunsch, an der Wall Street ganz oben mitzuspielen, habe dem Unternehmen die Seele geraubt. Seite 10

Termine mit Hollywoodstars verlaufen oft wie Besuche beim Arzt: Man meldet sich bei der Empfangsdame, setzt sich ins Wartezimmer und darf dann für 20 Minuten auf den Behandlungsstuhl, bis der nächste Kollege an der Reihe ist. Martin Doerry rechnete mit so einem Ablauf, als er mit der Oscarpreisträgerin Natalie Portman in Paris verabredet war. Die in Israel geborene Schauspielerin kümmerte sich aber wenig um den Zeitplan ihres Managements. Zunächst sprachen beide darüber, wie der Holocaust ihre Familiengeschichte geprägt hat. Erst danach ging es um Portmans Film "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis", bei dem sie auch Regie führte. "Natalie Portman ist ein All-American-Girl und eine ernsthafte Filmemacherin", sagt Doerry, dem sie gut eine Stunde lang Frage und Antwort stand. Seite 114

Mit Gasmaske und einer kugelsicheren Weste im Gepäck machte sich Christoph Reuter auf den Weg an die Front, um über die Offensive zur Befreiung Mossuls zu berichten, der letzten und größten Bastion des "Islamischen Staates" im Irak. "Alles ist möglich", sagt Reuter, auch dass die Dschihadisten Chemiewaffen einsetzen. In den ersten Tagen des Angriffs kamen die irakische Armee und ihre Verbündeten rascher voran als gedacht, "aber der Kampf wird lange dauern und hässlich werden". Seite 80

Im Frühjahr 1971 lernte Bill Clinton an der Yale Law School seine spätere Ehefrau Hillary Rodham kennen. Sie machten rasant Karriere, jeder für sich und gemeinsam. 1992 wählten die Amerikaner Bill Clinton zum 42. Präsidenten der USA, 24 Jahre später kann Hillary die 45. Präsidentschaft übernehmen; sie wäre die erste Frau im Amt, er der erste "First Husband" im Weißen Haus. SPIEGEL BIOGRAFIE erzählt die Geschichte des Paares anhand von neuen Texten sowie Beiträgen, die in den vergangenen Jahrzehnten im SPIEGEL veröffentlicht wurden. Das Heft erscheint am Dienstag.

DER SPIEGEL 43/2016
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