23.12.2016

SPIEGEL-Gespräch„Es war ein Höllenritt“

Tengelmann-Eigner Karl-Erivan Haub, 56, über den schwierigen Verkauf seiner Supermarktkette, Ärger mit Rewe-Chef Alain Caparros und den Einsatz von Privatdetektiven
SPIEGEL: Herr Haub, zwei Jahre hat der Übernahmekampf um Ihre Supermarktkette gedauert. Vom 1. Januar an wird das markante T an allen Tengelmann-Filialen abgeschraubt und durch die Schilder von Edeka und Rewe ersetzt. Was überwiegt: das Gefühl der Erleichterung, dass es geschafft ist, oder die Trauer über das Ende eines Familienunternehmens?
Haub: Es sah ja lange nicht so aus, als ob der Verkauf gelingen könnte. Insofern herrscht auch Erleichterung, dass es geschafft ist, ja. Und wenn der lange Prozess auch einen Vorteil hatte, dann den, dass wir uns in der Familie daran gewöhnen konnten, dass der Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr zur Firma gehören wird.
SPIEGEL: Sie wollten eigentlich nicht verkaufen?
Haub: Ich habe über diese Frage viele schlaflose Nächte verbracht. Der Verkauf war für mich ein nahezu unvorstellbarer Vorgang. Ich habe mich, seit ich das Unternehmen führe, schon von vielen Beteiligungen trennen müssen. Wir haben die Plus-Märkte verkauft, unsere Drogeriemärkte kd an Rossmann gegeben. Aber der Lebensmitteleinzelhandel ist so etwas wie die Familien-DNA. Ich weiß nicht, wann mein Vater mich gefragt hat, ob ich im Unternehmen mithelfen will, vielleicht war ich 15 oder 16 Jahre alt. Natürlich habe ich in einem Tengelmann-Laden angefangen. Ich habe meine Ausbildung bei Kaiser's gemacht, Verkäuferlehre, Einzelhandelslehre. Alles drehte sich immer um den Lebensmittelhandel.
SPIEGEL: Wann fiel die Entscheidung, die Läden zu verkaufen?
Haub: Wir haben den Vertrag mit Edeka im Oktober 2014 unterzeichnet. Etwa ein Jahr vorher habe ich mit der Familie über die Notwendigkeit gesprochen, sich von den Läden zu trennen. Wir verloren zu dem Zeitpunkt jeden Monat drei bis vier Millionen Euro. Die Macht der Zahlen war erschlagend. Niemand von uns hat allerdings geahnt, wie schwierig es werden würde, die Sache zum Abschluss zu bringen. Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, es war für alle ein Höllenritt, besonders für unsere vielen Tausend Mitarbeiter, die nicht wussten, was aus ihnen wird.
SPIEGEL: Sie hatten sich frühzeitig auf Edeka als Käufer festgelegt, was erst das Kartellamt und dann die Monopolkommission auf den Plan rief. Warum musste es unbedingt Edeka sein?
Haub: Ich bin intern oft gefragt worden: warum überhaupt eine Firma aus Deutschland, wo ja klar war, dass es immer das Problem mit dem Kartellamt geben würde. Wir haben versucht, ausländische Erwerber zu finden. Aber wenn ich da überhaupt eine Antwort bekommen habe, dann war es eine Absage. Damit blieben nur zwei Optionen: Rewe oder Edeka. Ich habe zeitgleich die Gespräche begonnen, um so zu sehen, ob da etwas geht.
SPIEGEL: Beide Unternehmen waren sofort interessiert?
Haub: Beide haben Interesse signalisiert, aber in unterschiedlicher Intensität. Das habe ich sofort gespürt. Edeka hat ein für uns überraschend deutliches Interesse geäußert. Sie waren dort sehr schnell bereit, auf ein paar Grundbedingungen einzugehen. Ich wollte, dass die Verkaufsgespräche in einem ganz kleinen Kreis stattfinden. Ich wollte die Mitarbeiter und das Management nicht verunsichern, ohne eine Lösung zu haben.
SPIEGEL: Was heißt: kleiner Kreis?
Haub: Das waren auf beiden Seiten höchstens drei, vier Personen, mehr nicht. Da ich das Management nicht involvieren wollte, konnte es auch keine Due Diligence geben, also keine genaue Risikoprüfung. Dazu wären alle Unternehmensebenen einbezogen worden, und die Pläne wären sofort in der Öffentlichkeit gewesen. Die dritte Bedingung war: Ich suchte nicht nach Teillösungen, ich wollte eine Lösung für alles. Bei Edeka haben sie das verstanden. Mit Rewe kamen wir genau wegen dieser Bedingungen nicht einen Schritt nach vorn.
SPIEGEL: Es gibt einen Brief von Rewe vom Juli 2014, der klingt ziemlich konkret. Es wird sogar eine Summe genannt, die man zu zahlen bereit wäre: Die Rede ist von 400 bis 450 Millionen Euro.
Haub: Als dieses Schreiben bei mir auf den Tisch gekommen ist, waren wir mit Edeka im Grunde fast fertig.
SPIEGEL: Sie kennen Edeka-Chef Markus Mosa seit Langem. Welche Rolle spielte das?
Haub: Es wird immer behauptet, dass wir befreundet wären, aber das stimmt nicht. Wir sind auch nicht per Du. Ich bin Mosa das erste Mal begegnet, als wir die Plus-Märkte an Edeka abgegeben haben. Wir haben uns danach ab und zu mal gesehen, aber das war auch alles. Ich habe ihn einfach als verlässlichen Verhandlungspartner schätzen gelernt.
SPIEGEL: Edeka ist der größte Einzelhändler in Deutschland. War es nicht absehbar, dass es bei einem Verkauf Probleme mit dem Kartellamt geben würde?
Haub: Ich hatte ja schon 2008 beim Plus-Verkauf meine Erfahrungen mit dem Kartellamt gemacht. Damals wurde uns auferlegt, einen Teil an Rewe weiterzugeben. Die Leiterin der Beschlussabteilung war auch diesmal dieselbe. Uns war natürlich klar, dass unser Vorschlag nicht zu hundert Prozent durchgehen würde.
SPIEGEL: Das heißt, Edeka wäre bereit gewesen, auch einen Konkurrenten wie Rewe zum Zug kommen zu lassen?
Haub: Ja, natürlich. Wir hatten uns darauf vorbereitet, 10 bis 15 Prozent der Filialen an Dritte abzugeben. Wir hatten uns auch von unabhängigen Kartellamtsexperten Rat eingeholt, dass dies im Lichte vergangener Entscheidungen vermutlich so kommen würde. Aber dann hat uns die Behörde mit einer völlig neuen Regelung überrascht.
SPIEGEL: Welche neue Regelung?
Haub: Zum ersten Mal wurde ein Verfahren angewendet, wonach der gemeinsame Marktanteil von Rewe und Edeka nach einem Zukauf nirgendwo die 50-Prozent-Grenze übersteigen darf. Damit war klar, dass ein Großteil der Supermärkte auch nicht an Rewe hätte gehen dürfen. Bei Rewe hat man später so getan, als ob man eine Art kleine Alternativkette wäre. Aber das ist Unsinn. In einem unserer wichtigsten Gebiete, in München, ist Rewe sogar Marktführer.
SPIEGEL: Wer kam denn als Käufer dann noch infrage?
Haub: Das war ja unser Problem, es gab ansonsten niemanden. Das wäre für uns der GAU gewesen, wenn es bei der Entscheidung des Kartellamts geblieben wäre.
SPIEGEL: Es gibt in Deutschland doch noch andere Lebensmittelhandelsketten außer Rewe und Edeka.
Haub: Ein paar Mittelständler, alles andere sind Discounter. Wir haben den Versuch ja gemacht. Nach dem Vollzugsstopp durch das Oberlandesgericht aufgrund der Klagen habe ich gesagt, wir müssen uns auf die Zerschlagung einstellen. Für die Region NRW haben wir dann mit der Ausschreibung begonnen. Aber niemand stand bereit, der sagte, ich nehme jetzt die ganze Region, vom Fleischwerk und dem Lager gar nicht zu reden. Unsere drei Fleischwerke hatten wir gesondert ausgeschrieben. Da hat sich überhaupt keiner gemeldet. Niemand. Zero.
SPIEGEL: So wie Sie die Situation schildern, fragt man sich, warum sich ein Unternehmen wie Edeka einen solchen Ladenhüter überhaupt ans Bein binden will?
Haub: Weil Edeka aufgrund seiner Marktstellung über ganz andere Einkaufskonditionen verfügt. Wir waren über die Jahre so klein geworden, dass wir bei den Lieferanten im Schnitt bis zu zehn Prozent teurer einkaufen mussten als die beiden Großen im Markt. Wenn Sie beim Einkauf mit einem Schlag um zehn Prozent runtergehen können, dann lässt sich auch ein Geschäft profitabel betreiben, das eben noch am Boden lag.
SPIEGEL: Wann haben Sie das letzte Mal mit Ihren Märkten Gewinn gemacht?
Haub: Irgendwann vor der Jahrtausendwende. Zwischen 2000 und 2014 sind etwa 500 Millionen an Verlusten aufgelaufen. In den beiden letzten Jahren ist noch einmal ein dreistelliger Millionenbetrag hinzugekommen.
SPIEGEL: Sie haben sich Ihre familiäre Bindung an Tengelmann und Kaiser's einiges kosten lassen, heißt das.
Haub: Es gab deswegen auch Kritik, dass man das als Unternehmensführer nicht hätte tun dürfen. Wir haben halt immer gehofft, wenn wir das Unternehmen schrumpfen und uns auf Berlin, München und das Gebiet Nordrhein konzentrieren, dass wir es dann hinbekommen. Und mit Edeka hatte ich 2007 eine Einkaufskooperation verhandelt, die mir aber auch vom Kartellamt untersagt wurde. Das war rückblickend der Sargnagel.
SPIEGEL: Bei jedem Manager, der sich vor den Aktionären verantworten muss, wäre solche Geduld undenkbar.
Haub: Rein marktwirtschaftlich betrachtet haben Sie recht. Aber es war eben unser Geld. Gott sei Dank konnten wir die Verluste meist durch die Erfolge in den anderen Geschäftsfeldern ausgleichen. Es gab allerdings Jahre, in denen wir aus dem Familienvermögen zuschießen mussten. Trotzdem hat mir keiner aus der Familie einen Vorwurf gemacht.
SPIEGEL: Sie haben nicht nur das Kartellamt falsch eingeschätzt, sondern auch die Reaktion von Rewe. Sie haben gesagt, Rewe sei an der Übernahme Ihrer Supermärkte nicht wirklich interessiert gewesen. Aber warum wollte Rewe-Chef Alain Caparros dann mit allen Mitteln den Verkauf an Edeka stoppen?
Haub: Es ging um Zerstörung. Herr Caparros hat es im September im SPIEGEL-Gespräch ja selbst gesagt: Wenn ich den Laden nicht kriegen kann, sollen die anderen ihn aber auch nicht bekommen.
SPIEGEL: Caparros hat von einem "Testosteron-Krieg der Häuptlinge" gesprochen.
Haub: Ich bezweifle, dass Leute, die mich näher kennen, jemals auf die Idee kämen, mich zu den Testosteron-Häuptlingen zu zählen. Ich bin der Meinung, dass es besser ist, seine Emotionen im Griff zu haben. Wo sich Emotionen und Geschäft vermischen, wird es schwierig.
SPIEGEL: Gibt es zwischen Ihnen beiden eine Vorgeschichte, die erklärt, warum die Dinge so emotional wurden?
Haub: Caparros und ich haben in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet. Das wurde schwieriger, als es 2008 um den Verkauf der Plus-Märkte ging. Ich habe natürlich in Erinnerung behalten, dass Rewe damals unsere Zwangslage, Filialen abgeben zu müssen, genutzt hat, indem das Unternehmen für die Übernahme nicht nur kein Geld bezahlt hat, sondern verlangte, dass wir für das Zustandekommen des Geschäfts noch Geld drauflegen. Ich fand das vom Stil her nicht okay, die haben nämlich gute Läden bekommen.
SPIEGEL: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gehört vermutlich nicht zu den Menschen, von denen Sie enttäuscht sind.
Haub: Nein, ganz im Gegenteil. Viele, die ich vor dem Antrag auf eine Ministererlaubnis gesprochen habe, haben erwartet, dass das sowieso nichts wird, weil ich mich in der Vergangenheit ein paarmal deutlich für Frau Merkel ausgesprochen hatte. Von den Leuten, die ich gefragt habe, waren nur zwei, drei der Meinung, das könnte gut gehen.
SPIEGEL: Wann haben Sie Gabriel das erste Mal gesprochen?
Haub: Das muss im Dezember 2015 gewesen sein. Wir haben uns in seinem Ministerium getroffen, drei, vier Leute auf unserer Seite, drei oder vier auf seiner. In dem Urteil des Oberlandesgerichts, das die Ministererlaubnis für den Deal mit Edeka wieder aufhob, war später von Geheimtreffen die Rede. Für ein Geheimtreffen unter vier bis sechs Augen saßen jedenfalls ziemlich viele Leute am Tisch.
SPIEGEL: Der Vorwurf des Gerichts war, dass der Minister die Besorgnis der Befangenheit erweckt habe.
Haub: An der Stelle hat er mir echt leidgetan. Wie wollen Sie sich gegen so einen Vorwurf wehren? Aber ich muss sagen, er hat eisern gestanden und ist mit uns durchs Feuer gegangen.
SPIEGEL: Hat sich Ihr Blick auf Gabriel verändert?
Haub: Ich versuche, mir immer erst dann eine Meinung über jemanden zu bilden, wenn ich ihn kennengelernt habe. Man spürte in der Anhörung, dass er für die Menschen ist. Er hat sehr deutlich gesagt: Ich sitze hier nicht, um einen neuen Käufer zu finden. Es gibt einen Käufer, und der hat das Recht, eine Ministererlaubnis zu beantragen. Ihm war das Wichtigste, dass alles, was die Sicherung der Arbeitsplätze betraf, absolut wasserdicht war. Da sollte sich später keiner rauswinden können.
SPIEGEL: Sie selbst sind auch mehr in der Öffentlichkeit präsent gewesen, als Sie das gewohnt sind.
Haub: Unfreiwillig, ja. Ich habe es immer als einen großen Vorteil des Privatunternehmers empfunden, nicht öffentlich auftreten zu müssen. Wir müssen keinen Börsenkurs unterstützen oder verteidigen, wir müssen keine Erklärungen abgeben, wenn etwas anders läuft als erwartet. Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren außer bei zwei Pressekonferenzen nie öffentlich ausführlicher geäußert. Dennoch konnte ich nicht verhindern, dass wir als Eigentümerfamilie ins Scheinwerferlicht rückten.
SPIEGEL: Selbst die "Bunte" hat über Sie berichtet. Auf drei Seiten wurde Ihr Haus in der Karibik vorgestellt. Welchen Eindruck hinterlässt das bei der Kassiererin, über deren Arbeitsplatz gerade verhandelt wird?
Haub: Wir haben ein Ferienhaus auf St. John, das ist 2005 fertiggestellt worden, ein schönes Fleckchen Erde. Die Fotos waren 2007 zum ersten Mal in der Architekturzeitschrift "AD". Dass die "Bunte" die jetzt wieder herausgekramt hat, ist sicher keine Zufälligkeit. Aber in dem Metier kennen Sie sich besser aus.
SPIEGEL: Man konnte woanders auch lesen, dass Sie Ihren Bruder Georg von einer Privatdetektei haben beschatten lassen.
Haub: Wenn die Gefahr besteht, dass die Firma oder ein Familienmitglied von außen angegriffen wird, dann muss man sich verteidigen, und dazu gehört, dass man herausfindet, was vor sich geht. Ich kann hier nicht in die Details gehen, aber mein Bruder war einer Situation ausgesetzt, die sowohl gefährdend für ihn wie auch für das Unternehmen war.
SPIEGEL: Sie sind mit Ihrem Bruder wieder im Reinen?
Haub: Ja, wir sind wieder enger zusammengerückt. Wir haben diese äußerst kritische Situation gemeistert, und dafür sind wir beide dankbar. Mich hat aber schon die Frage bewegt: Warum ist das jetzt hochgekommen, in der heißesten Phase der Ministererlaubnis? Meine Vermutung ist: Wir hatten uns von dem Sicherheitsunternehmen, das diese Ermittlungen erledigte, getrennt – auch weil wir zum Ende hin nicht mehr überzeugt waren, dass von dem, was uns dort gesagt wurde, alles richtig war. Einige der Beschäftigten dort sind offenbar davon ausgegangen, dass die Beauftragung endlos weitergeht, und haben den Kontakt zur Presse gesucht, als es anders kam.
SPIEGEL: Am Ende des Übernahmekampfs ist es so ausgegangen, wie Sie ursprünglich gedacht hatten: Der Großteil der Filialen geht an Edeka, ein kleinerer Teil an Rewe. War es nicht genau das, was das Kartellamt verhindern wollte?
Haub: Jetzt sind wir in der hohen Kunst des Kartellrechts. Nachdem Gabriel über die Ministererlaubnis grünes Licht gegeben hatte, dass alle Filialen an Edeka verkauft werden können, konnte das Kartellamt anschließend dem Schlichterspruch zustimmen, wonach zehn Prozent an Rewe weitergehen. Das läuft jetzt unter "Dekonzentrationsmaßnahme". Da gelten andere Regeln als bei der Kaufgenehmigung.
SPIEGEL: Hat sich die Sache für Sie wenigstens finanziell gelohnt?
Haub: Wir haben nicht viel bekommen. Und wenn ich die Verluste der letzten zwei Jahre dagegenrechne, ist es sogar ein Negativgeschäft für uns. Aber es ging mir nie in erster Linie ums Geld, sondern darum, die Sache gut zu Ende zu bringen und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter zu sichern. Das können Sie jetzt glauben oder auch nicht.
SPIEGEL: Wird es den Namen Tengelmann im neuen Jahr noch geben?
Haub: Die Unternehmensgruppe wird auch weiterhin Tengelmann heißen. Natürlich wurden wir gefragt, ob wir bereit wären, den Namen Tengelmann für die Geschäfte mitabzugeben. Ich weiß, dass viele Kunden Schwierigkeiten haben werden, sich umzustellen. Es wird vermutlich noch in zehn Jahren so sein, dass Leute sagen, ich gehe zu Tengelmann, obwohl Tengelmann schon lange Edeka heißt. Aber ich konnte den Namen nicht weggeben. Irgendwann muss man einen Schnitt machen, auch für sich selbst.
SPIEGEL: Herr Haub, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

"Ich habe es immer als großen Vorteil empfunden, nicht öffentlich auftreten zu müssen."

"Wenn die Firma oder ein Familienmitglied angegriffen wird, dann muss man sich verteidigen."

Das Gespräch führte der Redakteur Jan Fleischhauer.
* Vor dem Besuch einer Tengelmann-Weihnachtsfeier im Berliner Zentrallager am 9. Dezember.
Von Jan Fleischhauer

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