30.12.2016

RAF-ÜberfälleSchwere Folgen für Geldboten

Das flüchtige Trio ehemaliger RAF-Mitglieder hat bei seinen Raubüberfällen mehrfach traumatisierte Opfer hinterlassen. So konnten nach einem Raub im Juni 2015 zwei Mitarbeiter der Firma SVG 15 Monate lang nicht arbeiten. Laut Polizei hatten Burkhard Garweg, Daniela Klette und Ernst-Volker Staub den Geldtransporter vor einem Supermarkt bei Bremen mit einem Schnellfeuergewehr beschossen. Da die Panzerung nicht für solche Kriegswaffen ausgelegt ist, drang eine Kugel in die Fahrerkabine ein und blieb in der Lehne stecken. Geldbote und Fahrer hätten Therapien machen müssen, sagt SVG-Chef Otto Wilhelms. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als versuchten Mord ein. Nach einem anderen Überfall war ein Bote ebenfalls monatelang krankgeschrieben.
Von Bhu

DER SPIEGEL 1/2017
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