28.01.2017

AffärenDie mildtätigen Zwecke

Als Kanzleramtsminister stolperte Bodo Hombach über den Bau seines teuren Hauses in Mülheim. Ausgerechnet dieses Haus lässt 17 Jahre später eine Stiftung kaufen. Im Vorstand: Hombach.
Wenn dies ein amerikanischer Spielfilm wäre, würde die Kamera jetzt langsam durch eine viel zu stille Straße auf das Haus zufahren. Dazu dramatische Musik, dunkle Wolken und hinter einem der Fenster eine unerklärliche Bewegung, damit auch dem Letzten klar wird: Auf diesem Haus liegt ein Fluch.
Das ist natürlich ziemlicher Unsinn. Bei der Hermann-Lickfeld-Straße handelt es sich um eine Spielstraße, deshalb ist es da immer recht still. Es gibt keine dramatische Musik, gerade auch keine dunklen Wolken, und die Bewegung hinter dem Fenster kommt von Handwerkern, die hier renovieren.
Das Einzige, was stimmt, ist also die Sache mit dem Fluch.
Der Mann, der die Doppelhaushälfte einst gebaut hat, kam deshalb ins Straucheln und gab kurz danach als Kanzleramtsminister auf. Der Unternehmer, der sie kaufte, ging mit seiner Firma pleite und kassierte mehr als fünf Jahre Haft. Und jetzt gehört das Haus einer Stiftung, genauer gesagt, deren Immobilientochter, und schon wieder geht der Ärger los. Denn die Frage drängt sich auf: Warum hat die Stiftung der Familie Brost – Ex-Miteigentümerin der WAZ-Gruppe – ausgerechnet das alte Haus von Bodo Hombach in Mülheim an der Ruhr gekauft?
1999 hatten Zeugen behauptet, Hombach habe den Bau teilweise illegal finanziert. Die Affäre beschleunigte den Abgang des einstigen SPD-Überfliegers. Später rückte er an die Spitze des WAZ-Zeitungsverlags, wurde Berater der Familie Brost, und dann: Vorstandsmitglied ihrer Stiftung. Hat Hombach, 64, also sein altes Haus für die Stiftung zurückgeholt? Gab es kein anderes, das sie hätte kaufen können, etwa in Essen, wo die Stiftung sitzt? Und was hat das noch mit den "ausschließlich und unmittelbar mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken" zu tun, zu denen sich die Brost-Stiftung in der Satzung verpflichtet hat?
Die Hermann-Lickfeld-Straße liegt im Stadtteil Broich, einem begehrten Wohnviertel von Mülheim. Doppelhäuser aus den Achtzigerjahren reihen sich aneinander. Auch das Haus mit den Nummern 6 und 8 ist ein Doppelhaus. Aber was für eines. Links ein zweistöckiger Schuhkarton mit Satteldach, so wie die meisten Häuser hier. Und rechts ein Gebirge aus rotem Backstein, mehr als 80 Fenstern, einem voll verkupferten Spitzturm, drei Wohnungen mit insgesamt 296 Quadratmetern. Mehr Ambition lässt sich auf gut 400 Quadratmeter Bauland kaum unterbringen.
Das war der Wohntraum des Bodo Hombach, der zum Albtraum wurde. Als der gelernte Fernmeldehandwerker und Sozialarbeiter das Haus 1986 hochzog, waren seine Ambitionen deutlich größer als sein Einkommen als Landesgeschäftsführer der SPD. Mit jeder neuen Idee wurde das Haus teurer. Eine maßgeschneiderte Bibliothek, Marmor in der Wohnhalle, das kostete.
Mit 1,2 Millionen Mark verschuldete sich das Ehepaar Hombach; später ermittelte ein Gutachter, dass der Bauherren-Exzess mehr als 1,6 Millionen Mark verschlungen hatte.
"Ich war blank", gestand Hombach. Umso prekärer wurde seine Lage, als Zeugen behaupteten, er habe sich von der Veba-Immobilien AG, einem der großen Wohnungsbauunternehmen in Nordrhein-Westfalen, in der Not unerlaubt helfen lassen. Die Veba hatte die Bauleitung übernommen, Veba-Manager behaupteten, dass es dabei nicht geblieben sei: Kosten auf der Baustelle des SPD-Promis Hombach habe der Konzern in anderen Projekten versteckt und abgerechnet.
Hombach hat das immer bestritten; rechtlich wäre die Sache auch verjährt gewesen, als die Vorwürfe mehr als zehn Jahre nach dem Einzug aufkamen. Politisch aber waren sie verhängnisvoll. Hombach, erfolgreicher Wahlkampfmanager von Gerhard Schröder und auch ein "Frog", ein "Friend of Gerd", hatte sich nach dem Wahlsieg von Rot-Grün gerade erst im Kanzleramt eingerichtet. Nun wurde der Druck auf ihn zu groß: weil der linke Parteiflügel ihn nicht ausstehen konnte, aber auch wegen der Hausaffäre.
1999 wechselte er nach Brüssel, als EU-Koordinator für den Balkan. Vorher wollte er noch seinen Problembau und damit seine Schulden loswerden. Er suchte einen Käufer, dem das Haus wenigstens so viel wert war, wie Hombach bei Banken dafür aufgenommen hatte. Und er fand ihn auch, einen Mann aus Niedersachsen, dem Stammland der Frogs.
Dorthin hatte Hombach selbst von 1991 bis 1998 sein Netzwerk geknüpft: als Geschäftsführer der Preussag Handel. Die hatte eine Tochterfirma in Düsseldorf und an deren Spitze einen Geschäftsführer, der am Haus interessiert war: Hans-Joachim D., in Hannover geboren. 1997 machte er sich in Mülheim mit einer Firma selbstständig, die zu einem der größten Kupferhändler Europas aufstieg.
Manager D. kaufte den Trumm an der Lickfeld-Straße im August 1999, zog mit seiner Frau ein und überwies Hombach 1,4 Millionen Mark. Außerdem noch 100 000 Mark fürs Inventar, darunter drei Stehlampen (6000 Mark), zwei Liegesessel (3000 Mark), ein Schreibtisch (3000 Mark) und ein paar andere Designerstücke – Hombachs Geschmack war auch beim Mobiliar etwas kostspieliger gewesen. Der Genosse zeigte sich danach erleichtert. Es sei ein gutes Gefühl, keine Schulden mehr zu haben. "Nach all den Veröffentlichungen habe ich den Spaß an dem Haus verloren", ließ er die "Bild am Sonntag" damals wissen.
So wie es aussieht, ist der Spaß 16 Jahre später zurückgekommen. Fragt sich nur: Warum? Und ob das auch mit dem alten Niedersachsen-Netz zu tun hat, zu dem der bekannteste deutsche Rocker gehört. Hells-Angels-Pate Frank Hanebuth war bis in die jüngste Zeit ein Freund und Geschäftspartner der Familie D. Und Hanebuths Anwalt ist der Hannoveraner Götz-Werner von Fromberg, bekannt als Ex-Büronachbar von Gerhard Schröder. Ein Top-Frog. Fromberg war wiederum der Notar von Hans-Joachim D. – und zumindest früher auch Hombachs Anwalt. Kein Zufall also, dass jetzt der Kaufvertrag für das Mülheimer Haus in Hannover besiegelt wurde; im Notariat Fromberg. Aber der Reihe nach.
Schon 2012 zeichnete sich ab, dass der Kupferhandel von D. in Not geriet: Die Rohstoffpreise waren gefallen, nach Jahren mit Milliardenumsätzen ging es aufs Ende zu. Hans-Joachim D. versuchte offenbar, sein Privatvermögen zu retten. Im April 2013 schloss er mit seiner Frau einen Ehevertrag, vereinbarte mit ihr Gütertrennung und überschrieb ihr unter anderem das Haus in Mülheim. Der Notar: Fromberg. Wie aus einem Schreiben Frombergs an das Grundbuchamt hervorgeht, gab D. den Wert der Immobilie mit nur 500 000 Euro an; womöglich sollten so die Gerichtskosten niedrig gehalten werden.
Anfang 2014 war die Firma tatsächlich pleite. Der Insolvenzverwalter Dirk Hammes aus Duisburg stellte nicht einfach nur die Zahlungsunfähigkeit fest, verbunden mit einem Schaden, den er für die Gläubiger auf 150 bis 180 Millionen Euro schätzte. Hammes stieß auch auf Hinweise für einen Millionenbetrug. Offenbar hatte Hans-Joachim D. einer Privatbank Geschäfte vorgeschwindelt und ihr 14 Millionen Euro Kredit abgeschwatzt. Das Geld war weg.
Hammes zeigte den Fall bei der Staatsanwaltschaft an, die erhob Anklage. Für Hans-Joachim D. wurde die Sache damit brandgefährlich, für zwei andere zumindest peinlich: Hombach und Fromberg. Die hatten nämlich im Beirat der Firma gesessen, einer Betrügerfirma, so wie es nun aussah. Damit drohte akuter Schaden fürs Renommee, auf das Hombach, wie SPD-Insider sagen, bis heute größten Wert legt. Auch weil er offenbar mit der Politik längst noch nicht abgeschlossen hat.
Im Juni 2011 war Hombach in den Vorstand der Brost-Stiftung gerückt. Sie finanziert Selbsthilfe-Ideen im Ruhrgebiet und Zukunftsprojekte im Journalismus, vor allem das mehrfach ausgezeichnete Recherchebüro Correctiv in Berlin. Daneben hatte Hombach allerdings noch andere Steckenpferde: Er arbeitete weiter an seinem politischen Netzwerk, das mittlerweile bis in die CDU reicht. Im Kuratorium der Stiftung sitzt Jürgen Rüttgers, ehemaliger Landesvater von Nordrhein-Westfalen; Geschäftsführer der Stiftung ist Boris Berger, Rüttgers' engster Vertrauter in der Staatskanzlei.
Auch ein PR-Mann mit CDU-Stallgeruch stand Hombach nun nahe: der Essener Thomas Hüser. Hüser, Spitzname "Schwarzer Abt", nahm auf Hombachs Drängen eine scharfe Linkskurve. Wie der Berater dem SPIEGEL vor einiger Zeit sagte, habe Hombach ihn darum gebeten, SPD-Chef Gabriel auf dem Weg zur Kanzlerkandidatur zu beraten. So schrieb Hüser ein Wahlkampfkonzept, wonach sich der Obergenosse ein neues Image verpassen sollte. Kumpel mit Herz, so was in der Art. Den Niedersachsen Gabriel kennt Hombach auch aus alten Hannover-Zeiten. Man trifft sich, man plaudert, angeblich aber rein privat, so Hombach. Wäre Gabriel also in dieser Woche wirklich zum SPD-Kanzlerkandidaten aufgestiegen – es wäre auch Hombachs Triumph gewesen. Ein mögliches Ticket zurück ins Zentrum der Macht. Nun könnte es noch fürs Antichambrieren im Auswärtigen Amt reichen, das Gabriel übernehmen soll.
Umso nervöser dürfte Hombach 2015 auf den Prozess gegen Hans-Joachim D. gewartet haben, der ihm mit dem Haus aus der Patsche geholfen und ihn dann auch noch in den Beirat der Firma geholt hatte. Im Dezember eröffnete das Landgericht Duisburg den Prozess. D. geriet darin mehr und mehr in die Bredouille; auch seine Kontakte ins Rockermilieu und zu Hanebuth, dem früheren Hells-Angels-Chef von Hannover, standen in der Ermittlungsakte.
Demnach gab es einen "Beratervertrag", abgeschlossen zwischen Hanebuth und einer Firma der Familie D. Der Rocker soll selbst dann noch Geld kassiert haben, als er in Spanien in Haft saß. In Hemmingen bei Hannover sollen die Namen D. und Hanebuth auf Klingelschildern desselben Mehrfamilienhauses gestanden haben.
Im August 2016 hatte sich das Gericht ein Urteil gebildet: Hans-Joachim D. kassierte wegen Betrugs eine Haftstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig; D. bestreitet alle Vorwürfe.
Bevor es aber zu diesem Prozess kam, hatte sich im Juni 2015 bei der Brost-Stiftung Bemerkenswertes getan: Der Vorstand mit Hombach beschloss, das Haus von D. in Mülheim zu kaufen. Wie man darauf kam?
Der Insolvenzverwalter habe es der Stiftung eben angeboten. Zum Festpreis. Das aber war nicht jener Hammes, der die Firma abwickelte, sondern der Insolvenzverwalter Torsten Gutmann, der die Privatpleite von D. auf den Tisch bekommen hatte. Ein Anwalt aus? Hannover.
Einen Monat später gründete die Stiftung eine Immobilientochter, die Brost Immobilien Verwaltungs GmbH II. Die wiederum rief – zusammen mit der Mutter – im November die Brost-Immobiliengesellschaft Ruhr mbH & Co. KG II ins Leben. Die Firma sitzt bei der Stiftung an der Essener Huyssenallee. Und diese Brost-Immobiliengesellschaft Ruhr II kaufte dem Insolvenzverwalter aus Hannover am 22. Februar 2016 das Haus in Mühlheim ab. Beurkundet bei Notar Fromberg, Hannover. Wo sonst?
Das gibt nun einige Rätsel auf: Der Preis betrug nur 475 000 Euro, ein Schnäppchen. Hombach hatte nach eigenen Angaben mehr als 850 000 Euro in das Haus gesteckt. Als er 1999 verkaufte, kassierte er immerhin mehr als 700 000. Warum jetzt nur noch 475 000 Euro? Zwar ist die Architektur gewöhnungsbedürftig, aber Broich gehört zu den besseren Vierteln in Mülheim an der Ruhr.
Hatte Hombach 1986 noch 250 Mark für den Quadratmeter Grund bezahlt, beträgt der Bodenrichtwert für das Flurstück heute 340 Euro, fast dreimal so hoch. Doppelhaushälften kalkulieren Makler hier mit 400 000 bis 500 000 Euro, allerdings die normalen, nicht eine mit 296 Quadratmeter Wohnfläche. Dass die Preise in den vergangenen Jahren in dieser Straße gefallen wären, noch dazu so drastisch, kann etwa Stefan D'heur vom Maklerbüro von Poll auf Anfrage nicht bestätigen.
Auch undurchsichtig: Die Rolle des Insolvenzverwalters aus Hannover. Der Anwalt hatte die hastig an die Frau übertragene Immobilie in Mülheim zurückgeholt, um sie zu verwerten; so weit, so gut. Doch er machte sich kaum Mühe, beim Verkauf einen möglichst hohen Preis für die Gläubiger herauszuschlagen, wie es seine Pflicht gewesen wäre. Weder kam das Haus auf den Markt, um mehr Angebote hereinzuholen, noch gab es ein Wertgutachten eines Sachverständigen. Mit Hans-Joachim D. sprach er auch nicht – der saß in Untersuchungshaft. Mit einem sogenannten Beschränkungsbeschluss, demzufolge jegliche Kommunikation – außer mit seinen Verteidigern – überwacht wurde. Besuche des Insolvenzverwalters oder Schriftverkehr in puncto Haus sind nicht dokumentiert. So ging das Haus billig an die Brost-Stiftung. Insolvenzverwalter Gutmann ließ eine umfangreiche Liste mit Fragen des SPIEGEL unbeantwortet. Nur so viel: "Seien Sie gewiss, dass alle Maßnahmen ordnungsgemäß waren."
Was aber will die Brost-Stiftung nun mit dem Haus? Zu den gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken gehört der Kauf einer Luxusimmobilie nicht. Auch der Zweck, Buddies aus der Klemme zu helfen oder die sentimentale Seele eines Stiftungsvorstands zu streicheln, steht nicht in der Satzung. Und warum war der Preis so niedrig? Die Stiftung lässt zu diesen Fragen wissen, die "Lage und die positiven Objekt- und Investitionseigenschaften" des Hauses hätten den Vorstand überzeugt. Der Kauf vertrage sich mit den Stiftungsgrundsätzen. Es gehe um eine Geldanlage mit dem Ziel, aus den Einnahmen die gemeinnützigen Zwecke zu erfüllen. Dazu werde das Haus gerade renoviert und danach vermietet. An wen? Das sagt die Stiftung nicht.
Doch angeblich sollte dort Stiftungsgeschäftsführer Berger einziehen. Er solle dort eine Dienstwohnung bekommen, heißt es von einem Insider, der mit dem Fall vertraut ist. Die Brost-Stiftung bestreitet dies. Es habe zu keinem Zeitpunkt Pläne gegeben, die Immobilie als Dienstwohnung für Berger zu nutzen.
Den Schnäppchenpreis erklärt man bei der Stiftung mit einem Renovierungsstau in dem Haus – eine Behauptung, über die sich Hans-Joachim D. im Gespräch mit Vertrauten überrascht zeigt. Auch sei D. über den Kaufpreis regelrecht empört gewesen. Es sei für ihn völlig unverständlich, dass der Insolvenzverwalter aus Hannover das von ihm jahrelang bewohnte und gepflegte Haus so unter Wert verschleudert habe. Dass D. 1999 viel mehr bezahlte, davon wisse man nichts, sagt wiederum die Stiftung. Dabei hätte sie nur alte Zeitungen lesen müssen. Oder Vorstand Hombach fragen; von dem hatte D. das Haus schließlich gekauft.
Und was sagt Bodo Hombach zum Deal der Stiftung mit seinem alten Bekannten D.? Natürlich alles in Ordnung. Nebenabsprachen gebe es nicht. Es stimme schon, dass er, Hombach, ein paar Jahre lang im Beirat von D.s Firma gesessen habe. Aber so ein Gremium sei ja kein Aufsichtsrat, da erfahre man nicht so viel. 2011 habe sich der Beirat zum letzten Mal versammelt.
Bis dahin: keine besonderen Vorkommnisse. Sagt ebenso Anwalt Fromberg, der mit ihm im Beirat saß. Von einem Beratervertrag zwischen Höllenengel Hanebuth und der Familienfirma von D. will Fromberg nichts gewusst haben.
Bodo Hombach immerhin gibt zu, dass er nicht nur D., sondern auch dessen Kumpel Hanebuth persönlich kennt. Er habe ihn ein paarmal in Hannover gesehen, etwa bei Geburtstagsfeiern oder Fußballspielen. "Gespräche gab es nicht, sondern lediglich Begrüßungsfloskeln", behauptet sein Anwalt. Also alles ganz harmlos?
Kürzlich hielt Bodo Hombach einen Vortrag über das Wesen des Skandals. Er beklagte die Skandalisierer, die aus nichts eine Welle der Empörung machten, aber verteidigte die Enthüller, die im Gegensatz dazu die "Verlogenheit einer Gesellschaft" entlarvten. Die Diskussion eröffnete er mit den Worten, er selber habe "wie wenige das Thema aus allen Perspektiven kennengelernt". Aber man lernt ja immer noch dazu.

Hombach kennt Gabriel noch aus alten Hannover-Zeiten. Man trifft sich, man plaudert.

Weder kam das Haus auf den Markt, noch gab es ein Gutachten eines Sachverständigen.

Von Jürgen Dahlkamp, Markus Feldenkirchen, Gunther Latsch und Jörg Schmitt

DER SPIEGEL 5/2017
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