25.10.1999

GESTORBENHerbert Heckmann

Herbert Heckmann, 69. Der in Frankfurt geborene Lehrersohn war ein vielseitig begabter Mann, der sich an der Universität genauso gut machte wie als Mitherausgeber der Zeitschrift "Neue Rundschau" - doch Heckmann wollte lieber Schriftsteller werden. Und er fand mit ersten Erzählungen und den beiden Roman "Benjamin und seine Väter" (1962) und "Der große Knockout in sieben Runden" (1972) durchaus verdiente Beachtung. Es folgten Kinder- und auch Kochbücher - und erst 1994 mit "Die Trauer meines Großvaters" wieder ein Roman. Bekannt war er zuletzt vornehmlich als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, deren Geschicke er 14 Jahre lang so unaufdringlich wie kompetent lenkte. Herbert Heckmann starb am vergangenen Montag in Bad Vilbel an den Folgen eines Schlaganfalls.

DER SPIEGEL 43/1999
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