13.05.2017

Grüne3000 Euro für Freiwilligendienst

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin der Grünen, will die Zahl der Freiwilligendienstler auf rund 200 000 verdoppeln. "Freiwilligendienste tragen im Kleinen zum großen Ganzen bei, zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft", sagt sie. Dafür will sie die Angebote attraktiver machen, denn: "Wer freiwillige Arbeit leistet, muss davon auch persönlich profitieren." Göring-Eckardt schlägt vor, dass diejenigen, die den gemeinnützigen Freiwilligendienst absolvieren oder neben ihrer Ausbildung zwei Jahre lang regelmäßig ehrenamtlich arbeiten, am Ende 3000 Euro bekommen sollen. Die Kompetenzen, die junge Leute bei ihrer Tätigkeit erwerben, könnten anerkannt werden: "Das kann ein Wartesemester oder ein bevorzugter Zugang zu Auslandssemestern oder -praktika sein", schreibt Göring-Eckardt in einem Änderungsantrag für den Parteitag der Grünen im Juni. Außerdem sollen künftig die Kosten für die Haftpflichtversicherung der Freiwilligen vom Bund übernommen werden, ebenso die Mittel für Weiterbildung.
Von Akm

DER SPIEGEL 20/2017
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