29.07.2017

RückspiegelZitate

Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL -Titel "Das Kartell" (Nr. 30/2017):
Wettbewerb gab es offensichtlich keinen zwischen den fünf großen deutschen Autobauern Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler – wenn stimmt, was der SPIEGEL behauptet. Jahrzehntelang sollen die fünf Unternehmen gemeinsame Sache gemacht und sich "in geheimen Arbeitskreisen über die Technik, Kosten, Zulieferer und sogar über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abgesprochen" haben, schreibt das Nachrichten-Magazin. Dies wäre dann wohl ein illegales Kartell – und der mutmaßlich größte Wirtschaftsskandal seit dem Zweiten Weltkrieg.
Das "Handelsblatt" zum selben Thema:
Das Nachrichten-Magazin SPIEGEL berichtet von Selbstanzeigen mehrerer deutscher Fahrzeughersteller. Die Inhalte: verheerend. Über 20 Jahre lang sollen Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen bei vielen wettbewerbssensiblen Fragen Hand in Hand gearbeitet haben.
 ... die "Welt":
Nach Recherchen des SPIEGEL soll es zu umfangreichen Themen unerlaubte Absprachen gegeben haben. Brisant wären die im Fall von Dieselmotoren, weil das die Abgasaffäre von Volkswagen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen würde.
 ... das "Wall Street Journal":
Um insgesamt mehr als 11 Milliarden Euro (12,8 Milliarden Dollar) ist der Marktwert der drei börsennotierten Konzerne (Volkswagen, Daimler, BMW –Red.) gesunken, seit das Wochenmagazin DER SPIEGEL Einzelheiten zum von ihm als "Das Kartell" bezeichneten Zusammenschluss veröffentlichte. Der Bericht des SPIEGEL beschreibt, wie sich Teams aus jedem der fünf großen deutschen Automobilhersteller trafen, um Reaktionen auf Fragen abzusprechen, die sich durch neue Technologien oder Vorschriften stellten.
 ... die "New York Times":
Die geheimen Absprachen begannen Mitte der Neunzigerjahre und liefen bis vor Kurzem, berichtet der SPIEGEL, der angab, Dokumente eingesehen zu haben, die Teil einer kartellrechtlichen Untersuchung seien.

DER SPIEGEL 31/2017
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