12.08.2017

AnschlägeSpur nach Berlin

Nach einer Explosion in der Dresdner Neustadt prüft die Polizei eine Verbindung zur autonomen Szene in Berlin. Am Dienstag war in einem leer stehenden Haus ein Sprengsatz detoniert. Mehrere Wände stürzten ein, Trümmer beschädigten parkende Autos. Eigentümer der Immobilie ist die Berliner CG-Gruppe, die in Dresden für 85 Millionen Euro das Projekt Königshöfe plant. In Berlin wurden die Gruppe und ihre Partner mehrfach Opfer von Anschlägen, die autonomen Zellen zugeordnet werden. Die CG will in Berlin in der Rigaer Straße bauen, in der die autonome Szene stark vertreten ist. Sächsische Ermittler prüfen nun, ob es einen Zusammenhang mit der Explosion in Dresden gibt. Sie gehen davon aus, dass die Ladung aus den Inhaltsstoffen sogenannter Polenböller gebaut und per Funk gezündet wurde.
Von Stw

DER SPIEGEL 33/2017
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