02.09.2017

RückspiegelZitate

Die "Frankfurter Allgemeine" zur SPIEGEL- Meldung "Stolz auf Schröder" (Nr. 35/2017):
Der frühere Bahn-Chef Hartmut Mehdorn verteidigt die Entscheidung seines Duzfreundes Gerhard Schröder, einen Platz im Direktorium des halbstaatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft einzunehmen. "Ich kann die Aufregung nicht verstehen", sagt Mehdorn, der Aufsichtsrat bei der russischen Staatsbahn ist. "Deutschland sollte stolz sein, dass ein ehemaliger Bundeskanzler in Russland für seine Expertise so gefragt ist." Mehdorn erklärt Schröders Moskau-Nähe im Magazin DER SPIEGEL auch mit dem Image des Altkanzlers in Deutschland: "Würde man Schröder hierzulande mehr wertschätzen, würde er seine Kompetenz sicher gern auch in Deutschland noch mehr zur Verfügung stellen."
Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL- Bericht "Mehr Geld für Ankara" über die Haltung von Außenminister Sigmar Gabriel zur Türkei (Nr. 35/2017):
Regierungsintern umstritten ist nach Medienberichten vor allem die Frage der Hermes-Bürgschaften für deutsche Investoren in der Türkei. Anders als Gabriel lehnt das Kanzleramt eine deutliche Begrenzung, im Fachjargon "Deckelung", der Bürgschaften ab. Einen entsprechenden Bericht des SPIEGEL bestätigte am Sonntag ein hoher Regierungsbeamter. Das Haus von Angela Merkel lehnt demzufolge vor allem die Forderung aus dem Auswärtigen Amt ab, die Bürgschaften auf eine Milliarde Euro zu begrenzen.
Die "taz" zum SPIEGEL- Bericht "Operation Ehrensold" über Altbundespräsident Joachim Gauck (Nr. 34/2017):
Nach dem Rücktritt seines Vorgängers Christian Wulff hatte es eine erregte Debatte um die Bezüge von Altbundespräsidenten gegeben ... Die SPD brachte 2012 sogar einen Gesetzentwurf in den Bundestag ein, nach dem Ex-Bundespräsidenten erst nach zwei vollständigen Amtszeiten das volle Altersgeld erhalten sollten ... Union und FDP entschieden sich jedoch dafür, Altkanzler mit Altbundespräsidenten gleichzustellen und deren Büros künftig immer in Gebäuden des Bundestags unterzubringen, um Kosten zu sparen. Doch diese Rechnung geht offenbar nicht auf. Laut SPIEGEL schöpft Gauck diesen Rahmen nun kräftig aus. Er bezieht gleich neun Büros im ersten Stock des Bundestagsgebäudes.

DER SPIEGEL 36/2017
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