18.11.2017

RenteWestfrauen im Nachteil

Seniorinnen aus den alten Bundesländern müssen mit vergleichsweise bescheidenen Rentenbezügen auskommen. Im Durchschnitt erhalten sie eine gesetzliche Altersversorgung von 618 Euro, wie aus dem noch unveröffentlichten Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung hervorgeht. In den neuen Bundesländern liegt die Durchschnittsrente für Frauen bei monatlich 882 Euro (Stichtag: 31.12.2016).
Der Unterschied geht vor allem auf die längere und oft ununterbrochene Berufstätigkeit auch von Müttern in Ostdeutschland zurück: Sie haben durchschnittlich 41 Versicherungsjahre gesammelt, bei Westfrauen sind es nur 27,6 Jahre. Insgesamt jedoch sind Frauen bei der gesetzlichen Rente klar im Nachteil. Männer in den alten Ländern können im Schnitt mit einer Überweisung von 1131 Euro rechnen, ihre Altersgenossen im Osten immerhin mit 1116 Euro. Das Bundeskabinett will am Mittwoch über den Bericht beraten.
Von Cos

DER SPIEGEL 47/2017
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