17.02.2018

LinkeRiexinger kritisiert Wagenknecht

Der Chef der Linkspartei, Bernd Riexinger, wehrt sich gegen den Vorwurf der Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht, in die Falle des "No-Border-Neoliberalismus" zu tappen. "Der Begriff ist ein seltsam perfides Wortungetüm", sagt Riexinger, "neoliberal sind Konzepte, die Grenzen für die Freiheit von Waren und Kapital abbauen, aber die Grenzen für Menschen in Not dichtmachen." Die Linke sei gegen neoliberale Politik.
Wagenknecht hatte sich für eine restriktivere Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Parteichef Riexinger stellt klar: "Wir streiten dafür, dass das Sterben an den Grenzen von Europa aufhört, für sichere Fluchtwege und eine solidarische und geordnete Flüchtlingspolitik in Europa."
Von Abe

DER SPIEGEL 8/2018
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