07.07.2018

RückspiegelZitate

Die Wochenzeitung "Der Freitag" über die Bedeutung einer SPIEGEL-Überschrift zu einer Österreich-Reportage ("Kleiner Brauner", Nr. 27/2018):
Indes, wenn der SPIEGEL-Titel über die Alpenrepublik vom "kleinen Braunen" ernst genommen werden sollte, dann fragt man sich sogleich, wo denn in Europa die "großen Braunen" hausen. Das Problem ist nämlich nicht, dass Österreich nicht wie Europa ist, das Problem ist, dass Europa wie Österreich ist. Das Problem ist nicht, dass Kurz so weit rechts ist, dass Problem ist, dass die Mitte so wie Kurz ist. Far right!
Die "Süddeutsche Zeitung" zur Debatte über die Verteilung von Macht in den Medien, darunter der SPIEGEL, bei der Jahrestagung des Journalistenverbandes Netzwerk Recherche in Hamburg:
Das Programm dominierten aber andere Themen: die Recherchen zu und die Diskussion um #MeToo. Und die Ungleichverteilung von Macht im Journalismus, wie bei der Eröffnungsveranstaltung zu "Frauen in Führungspositionen", bei der SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer als strahlender Held dastand, weil sein Blatt nach der jüngsten Auszählung des Vereins ProQuote mit 37,5 Prozent mehr Frauen in Führungspositionen vorweisen kann als alle anderen überregionalen Printmedien. Bei der ersten Zählung 2012 waren es noch kaum sechs Prozent gewesen. Wie er das gemacht habe? Es habe "ein bisschen Druck von außen" gebraucht.
Die "Berliner Morgenpost" zum SPIEGEL-Titel "Es war einmal ein starkes Land" (Nr. 27/2018):
Deutschland im Sommer 2018: Das Nachrichten-Magazin der SPIEGEL sieht die Republik auf seiner Titelseite im Untergehen begriffen. "Es war einmal ein starkes Land", heißt die panische Überschrift. Doch dass Deutschland sich im Aufbruch in ein neues Zeitalter befindet, steht fest. Und dass dabei unklar ist, ob es ein gutes, friedliches wird. Die Digitalisierung, erstarkende Populisten in Europa, das Schwächeln der westlichen Allianz, der drohende globale Handelskrieg, der unberechenbare US-Präsident Donald Trump ... Armes Deutschland.

DER SPIEGEL 28/2018
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