25.08.2018

LufthansaKabinenpersonal muckt auf

•  Im Lufthansa-Konzern gibt es Widerstand gegen die Ungleichbehandlung von Flugbegleitern der unterschiedlichen Tochterfirmen. Gewerkschafter beklagen, dass bei den einzelnen Ablegern noch immer abweichende Regeln in puncto Verpflegung, Ruhezeiten und Ausgleichstagen gelten. Die Vertreter von sechs europäischen Gewerkschaften fordern deshalb in einem Brief an Lufthansa-Personalchefin Bettina Volkens und die zuständigen Manager bei Töchtern wie Austrian Airlines, Swiss oder Brussels Airlines einheitliche Richtlinien für die Arbeitsbedingungen von Flugbegleitern. Die Funktionäre beklagen, dass einige der Tochterfirmen auf Langstreckenflügen spezielle Schlafabteile für die Kabinenkräfte vorhielten, andere aber nicht. Auch am Stauraum für die Mitarbeiter werde geknapst. Nach Schilderung der Gewerkschafter kommt es bei einigen Firmen dadurch regelmäßig zu Diebstählen. Sie verlangen deshalb für ihre fliegenden Kollegen abschließbare Fächer mit Platz für Kleidung und persönliche Gegenstände. Besonders schlecht kommt in dem Brandbrief die neueste, sehr eng bestuhlte Variante des Airbus A320 weg. Sie wird bei einigen Lufthansa-Ablegern bereits eingesetzt, andere warten noch darauf. Dort sei es in der Küche so eng, dass man sich beim Anrichten der Menüs regelrecht verrenken müsse. Außerdem fehle es an Ablageflächen und Rückzugsmöglichkeiten für die Crewmitglieder in Pausen.
Von DID

DER SPIEGEL 35/2018
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