08.09.2018

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Die »Frankfurter Allgemeine« zu Reaktionen auf den SPIEGEL- Bericht »Heute keine Exzesse, bitte« über Missstände im Reitsport (Nr. 36/2018):
Unter den deutschen Nachwuchs-Springreitern gibt es ein gravierendes Alkoholproblem. Dies hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung am Samstag bei einer Pressekonferenz allerdings nur für Einzelfälle eingeräumt. »Wir haben eine Gruppe von jungen Aktiven, die definitiv hier ein Problem hat«, sagte Generalsekretär Soenke Lauterbach ... Nach einem Bericht im SPIEGEL über angebliche Alkoholexzesse und sexuelle Übergriffe von und durch junge Springreiter versuchte der Verband, medial in die Offensive zu gehen ... Auch Ludger Beerbaum, viermaliger Olympiasieger und selbst Turnierveranstalter, bestätigte, dass exzessiver Alkoholkonsum die Szene überschattet. »Es wurde viel zu lange weggeschaut«, sagte er dem Sport-Informations-Dienst. Es gebe nicht nur einen Schuldigen. »Das fängt bei den Eltern an und führt über die Trainer bis zu den Verantwortlichen im Verband. Alle sind nun gefordert.«
Der »Tagesspiegel« zur Einordnung von Spekulationen über den Philosophen Wittgenstein im SPIEGEL -Artikel »Der Indiana Jones von Linz« (Nr. 28/1998):
Längst haben sich Legenden um Ludwig Wittgenstein gebildet – verschiedene Lesarten seines Gesamtwerks ... Auch ein paar kolportierte Anekdoten, wie er Karl Popper mit einem Feuerhaken bedrohte oder sich von seinen Prüfern nach bestandenem Rigorosum über den »Tractatus« schulterklopfend verabschiedete; »ich weiß, ihr werdet es nie verstehen.« Üblere Legenden zum Beispiel über Wittgensteins gemeinsame Schulzeit mit Hitler in Linz kursieren im Internet. Carlos Widman hat sich über solche Spekulationen 1998 im SPIEGEL mokiert: »Was denkbar ist, ist auch möglich, heißt es im ›Tractatus logico-philosophicus‹.«
Das »Hamburger Abendblatt« zum SPIEGEL -Gespräch mit Schauspieler Burghart Klaußner »Ein Theater ist wie eine Stammkneipe, zum Glück kommt noch die Kunst dazu« über seinen ersten Roman (Nr. 36/2018):
Den Grund für sein spätes literarisches Debüt hat Burghart Klaußner selbst kürzlich in einem so schlichten wie bezaubernden Satz zusammengefasst: »Ich habe nicht gewusst, dass man einfach anfangen muss.«

DER SPIEGEL 37/2018
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