24.04.2000

POLIZEIKripo für Krisenfälle

Das Bundeskriminalamt (BKA) plant die Einrichtung einer Spezialeinheit für den Auslandseinsatz. "Kriminalpolizeiliche Krisen-Einsatzkräfte" sollen nicht nur auf Anforderung supranationaler Organisationen wie beispielsweise im Kosovo, sondern auch auf Anfrage einzelner Länder bei Mord- und Terroranschlägen, etwa auf deutsche Einrichtungen, tätig werden. Die Truppe soll aus etwa 50 Freiwilligen und einem permanent besetzten Einsatzbüro bestehen. Vorgesehen sind dafür ausschließlich BKA-eigene Spezialisten für Dokumentation, Spurensuche, Leichensachbearbeitung und Sprengstoffermittlungen. Diese Beamten, die auch im Ausland Waffen tragen sollen, müssten laut BKA-Papier nicht nur fachlich qualifiziert, sondern auch gesund und stresserprobt sein.

DER SPIEGEL 17/2000
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POLIZEI:
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