24.04.2000

NEUEMISSIONENGute Geschäfte

Die Zeiten, in denen Neuemissionen fast automatisch dreistellige Zeichnungsgewinne abwarfen, scheinen vorerst vorbei zu sein. Aber gute Geschäfte lassen sich mit den Aktien von Börsenneulingen noch immer machen - vorausgesetzt, man hat die richtigen im Depot. Überraschend gut entwickelte sich die T-Online-Aktie nach dem Börsenstart. Zwar lag zwischen dem Ausgabekurs (27 Euro) und der ersten Notiz zunächst nur ein winziges Plus von sechs Prozent, doch dann schnellte der Kurs auf über 37 Euro. Von Rekordgewinnen, wie sie vor kurzem noch möglich waren, können die Zeichner von Neuemissionen derzeit aber nur träumen: Biodata ging im Februar mit einem Rekordaufschlag von 433 Prozent in den Handel, Infineon schaffte im März immerhin noch 100 Prozent. Bisweilen gibt es auch Zeichnungsverluste: Der Internet-Stellenvermittler Jobs & Adverts rutschte Anfang April mit gut 17 Prozent tief ins Minus.

DER SPIEGEL 17/2000
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