24.04.2000

Völkermord in Lateinamerika

KOLONIALISMUS
Die päpstlichen Bullen "Romanus Pontifex" (1454) und "Inter caeterae divinae" (1493) teilten die Neue Welt in spanische und portugiesische Kolonialgebiete, die zwangsmissioniert werden sollten. Die christlichen Kolonialherren legten eine blutige Spur: 20 Millionen Indianer fielen dem religiös motivierten, von den Päpsten legitimierten Völkermord zum Opfer, sie wurden verbrannt, gehenkt, gepfählt. Renitente Indios galten nicht als Menschen, sondern als Gegenstände, die bestenfalls als "Kirchengut" registriert wurden.

DER SPIEGEL 17/2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 17/2000
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Völkermord in Lateinamerika

  • Atommüll-Endlager: Wie Morsleben stillgelegt werden soll
  • Anti-Brexit-Demo: "Ich mache das für meine Kinder"
  • Homosexualität in Uganda: Liebe unter Lebensgefahr
  • Schottische Insel: Der weltweit einzige Strand-Flughafen