24.04.2000

URTEILAdolf Vogt

Adolf Vogt, 66, ehemaliger Leiter des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), wurde vom Landgericht München I wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu fünf Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Vogt hatte 1,85 Millionen Mark Schmiergelder sowie Sachleistungen und Reisen von Zulieferfirmen angenommen, die dann überteuerte Blutspendematerialien an das BRK verkauften (SPIEGEL 2/2000). Der einstige BRK-Landesgeschäftsführer Heinrich Hiedl, 68, wurde in der gleichen Sache zu vier Jahren und zehn Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Der Schaden für das Rote Kreuz betrug rund 18 Millionen Mark.

DER SPIEGEL 17/2000
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Adolf Vogt

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