07.08.2000

Kino in Kürze„Ein Freund zum Verlieben“.

Dass es nicht schwer ist, aus einem schlechten Drehbuch einen schlechten Film zu machen, beweist dieser "Kramer gegen Kramer"-Aufguss für die moderne Patchwork-Familie. Ein Freundespärchen, halb homo (Rupert Everett), halb hetero (Madonna), aber ganz und gar hip, zeugt im Vollrausch aus Versehen einen Sohn. Alles wunderbar, sie ziehen zusammen und das Baby groß, aber sechs Jahre später verguckt sich die Mama in einen feschen Hetero-Mann. Hopplahopp wird aus der Ode an die "beautiful people" von Los Angeles ein Sorgerechtsdrama (Regie: John Schlesinger), das so echt wirkt wie Madonnas gegenwärtige Haarfarbe. Einziger Trost: Der Zuschauer kann ausgiebig der Frage nachsinnen, wer den besseren Bizeps hat - Rupert oder Madonna.

DER SPIEGEL 32/2000
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