25.09.2000

Olympia„Wie war der Name?“

Wenn deutsche Sportler weniger Medaillen gewinnen, als die Funktionäre kalkuliert haben, sinkt die Stimmung. Was Goldmedaillen tatsächlich wert sind, zeigen die Geschichten der Olympiasieger von 1996, Wecker, Schumann und Wyludda.
Am Tag, als Olympia seinen ersten Rausch hatte, saß Ilke Wyludda, 31, in einem elektrobetriebenen Golfwägelchen und ließ sich zur Arbeit bringen.
Sie fuhr durch eine Ferienanlage, die 1000 Kilometer weit weg ist von Sydney. Das Golfwägelchen hielt vor einer großen Wiese, Ilke Wyludda stieg aus und übte für den Tag, an dem Olympia für sie beginnt. Sie warf Diskusscheiben auf die Wiese, ein paar Stunden lang.
Ilke Wyludda wollte nicht in Sydney sein, als Olympia eröffnet wurde. Nicht nur, weil es da kälter ist als in Brisbane, wo sie im Arbeitslager war. Der Aufwand schien ihr einfach zu groß. "Erst steht man stundenlang rum", sagt sie, "und dann muss man meilenweit laufen." Laufen ist ihr zu anstrengend. Sie hat Arthrose im Knie.
Ralf Schumann, 38, fächelte sich mit einem weißen Strohhut Luft ins Gesicht, als Olympia losging.
Im Innenraum des neuen, schönen Stadions hatten Hundertschaften von Helfern Korridore gebildet, durch die der Sportschütze Schumann und die anderen Athleten durchlaufen mussten. Es war wie beim Viehtrieb. Dann trat die Sängerin Vanessa Amorosi auf und sang "Heroes Live Forever".
Andreas Wecker, 30, saß auf einem Barhocker und aß Salat, als das Fest im Gange war.
Der Turner guckte auf eine große Leinwand, die im Deutschen Haus gleich neben dem Büfett aufgestellt ist. Das Deutsche Haus, eine Sammelstelle für deutsche Olympiateilnehmer mit deutschem Bier und deutscher Wurst, ist nicht mal einen Kilometer vom Stadion entfernt. Aber Andreas Wecker durfte nicht zur Party. Er hatte am nächsten Tag einen Wettkampf und deshalb Ausgangssperre.
Was man von Menschen wie Wecker in Sydney erwarten kann, war wenige Stunden vorher zu erfahren, als das Deutsche Haus öffnete. Rolf Ebeling vom Deutschen Sportbund, als "Leistungssportkoordinator" von Amts wegen zuständig für das Zählen von Medaillen, sagte: "Wir hoffen, schon in den ersten Tagen die ersten Medaillen gewonnen zu haben."
Wir?
Rolf Ebeling hatte keine guten ersten Tage in Sydney. Jeden Tag klaffte ein fieses dickes Loch zwischen dem, was nach der Hochrechnung sein sollte und dem, was wirklich war: eindeutig zu wenige Medaillen. Die "Bild"-Zeitung, die ihre Titelseite gern schwarz-rot-gold flaggt, maulte jedenfalls: "Gold kann man nicht kaufen." Vor vier Jahren war es genauso. Auch in Atlanta sollte alles ganz fix gehen. Es dauerte und dauerte, und am Ende wurde es doch noch gut.
Von denen, die damals auf den Punkt funktionierten, sind in Sydney Ilke Wyludda, Ralf Schumann und Andreas Wecker wieder dabei. In Atlanta gewannen sie Goldmedaillen. Als sie ins Deutsche Haus kamen, machten die Funktionäre fröhliche Gesichter. Und Rolf Ebeling machte neue Striche auf seiner Liste.
Und dann? War Olympia vorbei und Ilke Wyludda, Ralf Schumann und Andreas Wecker so unwichtig wie in der Zeit, als sie noch nicht bei Olympia gewonnen hatten. Ihre Goldmedaillen hatten dafür gesorgt, dass der Sport in Deutschland weiter Geld vom Staat bekam und dass Leute wie Rolf Ebeling ihren Job behalten konnten.
Vier Jahre lang hat es Deutschland nicht interessiert, ob die Diskuswerferin Ilke Wyludda oder der Schütze Ralf Schumann oder der Turner Andreas Wecker gewinnen oder verlieren. Sie haben trotzdem genauso weitergemacht wie in der Zeit, als sie noch nicht Olympiasieger waren. Wyludda hat geworfen, Schumann geschossen, Wecker geturnt. Jeden Tag.
Und wenn man sie fragt, warum sie das gemacht haben, sagen sie: Weil wieder Olympia ist.
*
Aus der "Bild"-Zeitung vom 1. August 1996: "Gold-Recke Wecker: Ab heute wieder Sex."
Als Andreas Wecker noch in der DDR lebte, gewann er bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul eine Silbermedaille. Danach bekam er von Erich Honecker den Verdienstorden.
Acht Jahre später turnte er für das vereinigte Deutschland und gewann bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Goldmedaille am Reck. Danach wollte er von Werner Köster Werbeverträge.
Köster war sein Manager. Und Köster hatte schon Franziska van Almsick zur Heldin der Werbung gemacht. "Ich habe meinen Job getan, jetzt ist mein Manager dran", sagte Wecker.
Franziska van Almsick warb für Milka und Opel und bekam dafür Millionen. Andreas Wecker trat zum Beispiel auf, wenn irgendwo ein Karstadt eröffnet wurde. Sein Tarif liegt zwischen vier- und sechstausend Mark pro Termin.
"Jetzt wird Wecker so bekannt wie Becker", sagte er nach dem Olympiasieg. Weckers Problem ist, dass er dazu neigt, die eigene Bedeutung zu überschätzen. Er ist weder Franzi noch Boris, noch Schumi, noch Henry. Wecker war nie zur richtigen Zeit im richtigen Sport.
Er ist Turner. Und Turnen klingt nach kurzer Hose und feuchten Achseln. Turnen ist so deutsch wie die Loreley. Und bisher hatte keiner der Spaßgesellschafts-Strategen eine Idee, was man aus Turnen noch so alles machen könnte.
Ein Jahr nach seinem Olympiasieg stürzte Andreas Wecker beim Training vom Reck. Danach gab er seinen Rücktritt bekannt. Er sagte, er habe Angst um sein Leben; aber das stimmte nicht, es sollte nur scharf klingen.
In Wirklichkeit hatte er die Schnauze voll, weil alles auf der Stelle trat. Er selbst, der Sport, die Einkünfte. Er turnte beim berühmten "Cirque du Soleil" in Kanada vor. Aber weil der Zirkus zu wenig zahlen wollte, wurde Wecker wieder Sportler. Er wollte jetzt der erste deutsche Turner sein, der viermal bei Olympia war. Ums Management kümmert sich jetzt die Freundin. Antje Hertel, eine ehemalige Tänzerin im Berliner Friedrichstadtpalast, sagt, sie habe ein Händchen für so was. Wenn man die Dinge richtig anpacke, sagt sie, sei "brutal viel rauszuholen". Frau Hertel ist zu einer Werbeagentur gegangen und hat ein schickes Dossier fertigen lassen. "Andreas Wecker - der Vorturner", steht vorne drauf. Es ist hauptsächlich goldfarben und aufwendig produziert. Andreas Wecker musste 100 Mark pro Stück zahlen.
Wer darin liest, erfährt, dass man den Turner Wecker mieten kann wie eine Teppichreinigungsmaschine. "Kostenpauschale zzgl. Reisekosten und Unterbringung auf Anfrage". Barren und Musik bringt er selbst mit.
Bevor er losfuhr nach Sydney, sagte Andreas Wecker, er werde ein paar von diesen Dossiers mitnehmen. "Um Sponsoren zu akquirieren". Sydney, meinte er, sei die Gelegenheit. Und Antje Hertel sagte, entscheidend für die Zukunft sei, ob er in Sydney eine Medaille gewinne.
Auf der Anzeigetafel steht: Nr. 138, Wecker A., GER. Andreas Wecker tritt mit fünf anderen Turnern im Mannschaftswettbewerb an, sie tragen rote Hosen und gelbe Trikots, und Wecker hat ein mieses Gefühl.
Seit zwei Tagen schmerzt die rechte Schulter, wahrscheinlich ist ein Muskel kaputt. Er hat sich spritzen lassen. Der Mann, der nur 1,63 Meter groß ist und einen Bizeps hat, der aussieht wie ausgestopft, zieht die Gummilatschen aus und springt auf ein Podium, auf dem das Seitpferd steht. Er reibt Magnesia in seine Hände und dreht sich zu einem Tisch, an dem vier Männer in grauen Anzügen sitzen. Er hebt den Arm und beginnt mit seinem Vortrag. Und immer, wenn etwas nicht korrekt ist, schreiben die vier Männer im Anzug etwas auf ihre Zettel.
Als alles vorbei ist, ist Deutschland ausgeschieden. Wecker war nicht besonders gut, aber die Kollegen waren nicht besser.
Am Morgen nach dem Desaster ist Mannschaftssitzung. Sergej Pfeifer, ein Kollege aus der Mannschaft, sagt, Wecker sei ein Egoist. Er habe nur an seine vierten Olympischen Spiele gedacht. Wecker verlässt die Sitzung und zeigt Pfeifer den ausgestreckten Mittelfinger.
In der "Bild"-Zeitung steht: "Wecker zeigte Stinkefinger! 1. Olympia-Skandal."
Von den goldfarbenen Dossiers hat Andreas Wecker fünf Exemplare nach Sydney mitgenommen. Sie liegen im Koffer, "damit sie nicht knicken". Er hat noch alle fünf.
Wo in Sydney die Sponsoren sind?
"Irgendwie hab ich noch keinen so richtig getroffen."
*
Aus der "Bild"-Zeitung vom 26. Juli 1996: "Peng! Peng! Peng! Peng! 698 Ringe - die Goldmedaille. Super-Schumann war unschlagbar."
Wenn sich Ralf Schumann auf den Sport vorbereitet, den er seit 24 Jahren betreibt, zieht er sich zuerst eine rote Kappe auf den Kopf. Dann setzt er eine Brille auf, die so groß ist wie sein halbes Gesicht. Am Ende stülpt er sich einen roten Lärmschutz über die Ohren. Er sieht jetzt aus wie eine Fachkraft an der Kreissäge im Baumarkt Obi.
Schumann arbeitet mit der Schnellfeuerpistole, Kaliber 5,6 Millimeter, 1260 Gramm schwer. Er muss 60-mal aus 25 Metern auf fünf Scheiben schießen. Das macht in der Regel keiner besser als er. Schumann war sechsmal Europameister, zweimal Weltmeister, zweimal Olympiasieger. Seine Medaillen ruhen daheim in einer rustikalen Eichenvitrine mit Innenbeleuchtung.
Letztes Mal, als in Atlanta fünf Tage ohne Goldmedaille vergehen mussten, ließ sich Deutschlands Olympiachef Walther Tröger an den Schießstand fahren, weil Schumann dran war. Treffer. Tröger kam mit aufs Siegerfoto.
Ralf Schumann erinnert sich, dass er nach der Siegerehrung "gleich abgeführt worden" ist; erst Fernsehen, dann Deutsches Haus, dann wieder Fernsehen. Und zwischendurch habe sich "die Obrigkeit", wie er Funktionäre nennt, angeschmiegt.
Diesmal war die Obrigkeit woanders. Ralf Schumann hatte schon nach dem Vorkampf keine Chance mehr. Nr. 193, Schumann R., GER, wurde Fünfter. Es war der schlechteste Wettbewerb seines Lebens. "Nur Gülle geschossen", sagt er. Die "Bild"-Zeitung schreibt: "Zitterarm und Flatterhand."
Wenn man so will, ist Schumann auch ein Verlierer der Wende. Weil er verlässlich für Olympiamedaillen sorgte, war er bei Honecker ein Bürger mit Privilegien: Neubauwohnung, Wartburg, Kindergartenplatz um die Ecke. Und gelegentlich Reisen "nach dem westlichen Ausland". Er musste nicht arbeiten gehen, nur gut schießen.
Nach der Wende traf er einen von der Obrigkeit des Deutschen Schützenbundes, und der sagte ihm, er solle erst mal beweisen, ob er auch unter West-Bedingungen so gut sei. Dann wurde Schumann 1992 Olympiasieger, und er glaubte, jetzt sei Schießen ein Sport für alle Deutschen.
Das glauben alle, die zum ersten Mal bei Olympia etwas gewinnen. Als der Triathlet Stephan Vuckovic in Sydney nach seiner Silbermedaille ins Deutsche Haus darf, kriegt er in der Pressekonferenz Applaus. Auf die Frage, ob seine Medaille "der Durchbruch" für seinen Sport sei, antwortet er: "Auf jeden Fall. Für Tennis hat sich auch keiner interessiert, bis Boris kam."
Ungefähr so fühlte auch der Bahnradfahrer Robert Bartko, als er mit dem Vierer seine zweite Goldmedaille gewonnen hatte. Der Trainer Bernd Dittert weiß es besser, er sagte: "Wenn hier morgen der Jan Ullrich gewinnt, redet von Robert Bartko kein Mensch mehr." Immerhin wird Robert Bartko demnächst irgendwo einen Profivertrag unterschreiben. Das kann Ralf Schumann nicht. Es gibt keine Profi-Schützen.
Als seine vierten Olympischen Spiele vorbei sind, haben nur noch ein paar versprengte Journalisten aus dem Fachgebiet Schießsport Gesprächsbedarf. Kein Fernsehen, kein Deutsches Haus.
Ralf Schumann, der Held der "Deutschen Schützenzeitung", will nur noch mit solchen Journalisten reden, die nicht immer bloß bei Olympia aufkreuzen. Die anderen, sagt er, "sollen weiter die 'Bild' lesen und mich in Ruhe lassen".
Im Athletendorf hat das Nationale Olympische Komitee ein Büro eingerichtet, in dem man anrufen kann, wenn man Sportlern eine Nachricht hinterlassen will. Wer hier fragt, ob es möglich sei, dem Schützen Ralf Schumann etwas auszurichten, muss erst mal selbst Fragen beantworten.
"Welchen Sport macht der?"
"Schießen."
"Und wie war der Name?"
"Schumann. Ralf Schumann."
*
Aus der "Bild"-Zeitung vom 31. Juli 1996: "Den ersten Siegerkuss drückte Ilke Wyludda ihrem Glücksbringer, dem Stoffbärchen, aufs Fell. Jubelnd hüpfte der Diskus-Wonneproppen durch das Stadion."
Jedes Mal, wenn Ilke Wyludda einen Diskus aus dem Eisenkäfig herausschleudert, schreit sie, als sei ein Knüppel in ihrem Kreuz gelandet. Sie schreit kurz und trocken, und dann guckt sie der Scheibe hinterher, die zum Meer der australischen Gold Coast hin fliegt.
Von einem Stuhl aus, der hinter dem Käfig steht, guckt ihr der Trainer zu. Gerhard Böttcher trägt eine schwarze Baseballkappe, auf der "Germany" steht, eine kurze Hose, ein Paar Sandalen und sonst gar nichts. Sein Bauch wölbt sich der australischen Sonne entgegen und wird allmählich rot. Der Mann aus Sachsen-Anhalt sagt nicht viel. Wenn der Diskus gelandet ist, sagt er entweder "Herrlisch beschissn!", oder er sagt "Bääässer!". Manchmal sagt er auch gar nichts.
Bevor Ilke Wyludda vergangenen Freitag von Brisbane nach Sydney flog, hieß es in ihrem Betreuerstab, sie nähere sich allmählich "dem 68er Niveau". Wer in Sydney eine Chance auf Gold haben will, muss den Diskus um die 68 Meter weit werfen.
Wyludda hat schon mal 74,56 Meter weit geworfen. Das war 1989, im vorletzten Jahr der DDR. Sie ist in einem Sportsystem groß geworden, das seine Angehörigen mit Dopingzeug gestopft hat. "Damals hatte ich ein anderes Leistungsvermögen", sagt sie lapidar. Zumindest ist das nicht falsch.
"Damals". Damals war Herr Böttcher für die Kugelstoßerin Helma Knorscheidt zuständig, und die war damals tüchtig voll mit den ganzen DDR-Mitteln.
Ilke Wyludda ist keine Athletin, die der deutsche Sport wirklich gern vorzeigt. Einerseits. Andererseits: Warum nicht, solange sie Medaillen holt? Die Frau aus Sachsen ist ein Stück verbliebene DDR in der gesamtdeutschen Olympiamannschaft von Sydney. Im Sport der DDR gab es keine Schönheitspreise und keine Frolleinwunder. Ilke Wyludda ist 1,84 Meter groß und 95 Kilogramm schwer. Sie wirft den Diskus seit 19 Jahren. Wenn sie übt, trägt sie ein Trikot, auf dem "Erdgas Chemnitz" steht. Ein Trikot wie ein Programm.
Ein halbes Jahr nachdem sie in Atlanta Gold für Deutschland gewonnen hatte, riss ihr die rechte Achillessehne. Sie wurde operiert, und gut drei Monate später riss die Sehne noch einmal. "Das hat mein Körper nicht verkraftet", sagt sie. Die Wunde heilte nie mehr richtig zu.
Seit den letzten Olympischen Spielen ist Ilke Wyludda 15-mal operiert worden. Vier Monate lang saß sie im Rollstuhl.
"Ich habe immer gewusst: Wenn ich wieder laufen kann, kann ich auch wieder werfen", sagt sie. Warum sie wieder werfen wollte? Weil sie noch mal zu Olympia wollte. "Man fühlt sich in dem Moment als etwas Besonderes. Wenn man dran denkt, dass in 100 oder 200 Jahren jemand noch mal die Liste aller Olympiasieger anguckt, und man steht da drinne, dann ist das doch ein schönes Gefühl, wenn man seinen Namen in die Ewigkeit eingebracht hat."
Als sie alle Disken auf die Wiese geworfen hat, geht Herr Böttcher los, um alle wieder einzusammeln. Ilke Wyludda kann nicht mehr schmerzfrei laufen, wegen der Arthrose im Knie. "Jedes Leben hat seinen Preis. Wenn ich mir einen Bauarbeiter mit 35 angucke, der den ganzen Tag den Presslufthammer in der Hand hat - der sieht auch nicht besser aus", sagt sie.
Sie lässt sich auf die Erde fallen, und als sie liegt, fragt ein Betreuer: "Und wie willst du da wieder hochkommen?" Sie rollt sich auf den Bauch und stemmt sich schweratmig auf Armen und Beinen in die Höhe. Als sie steht, sagt der Betreuer: "Gut gelöst."
Ihre Sponsoren sind ein Sanitätshaus aus Halle und eine Firma, die Verbandszeug herstellt. Ihre Sponsoren sind wie ein zynischer Gag von Harald Schmidt.
Die Verträge laufen am Ende des Jahres aus. Ob sie verlängert werden, hängt davon ab, ob Ilke Wyluddas Olympia so endet wie das Olympia von Andreas Wecker und das Olympia von Ralf Schumann.
Weiterhin werfen wird sie so oder so.
Warum?
"Weil es einfach traumhaft ist, wenn ein Diskus weit fliegt." MATTHIAS GEYER
Von Matthias Geyer

DER SPIEGEL 39/2000
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