16.10.2000

TELEKOMMUNIKATIONBangemann greift ein

César Alierta, der neue Chef der spanischen Telefónica, hat für einen seiner teuersten Mitarbeiter eine besondere Aufgabe gefunden. Martin Bangemann, der von Aliertas Vorgänger Juan Villalonga für angeblich zwei Millionen Mark Jahressalär aus der Brüsseler EU-Kommission herausgekauft worden war, soll das UMTS-Geschäft der Spanier in Deutschland aufbauen. Die Telefónica, die zusammen mit der finnischen Firma Sonera für rund 16 Milliarden Mark eine UMTS-Lizenz für Deutschland erworben hat, hofft darauf, mit Hilfe des FDP-Politikers auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt schneller Fuß fassen zu können. Erst einmal sucht Bangemann in Berlin und in München nach einem Standort für eine standesgemäße Telefónica-Filiale.

DER SPIEGEL 42/2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 42/2000
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

TELEKOMMUNIKATION:
Bangemann greift ein