19.02.2001

ÖKO-ANLAGENWindkraft rentiert

Zügig wächst in Deutschland die Zahl der Windkraftanlagen - ökologisch korrekt und auch mit ordentlicher Rendite: Durchschnittlich 8,1 Prozent brachten im vergangenen Jahr die 1998 aufgelegten Fonds. Anbieter wie das Energiekontor aus Stuhr, GHF aus Leer oder BVT aus München haben von Anlegern insgesamt 671 Millionen Mark im vorigen Jahr eingesammelt, stellt der Fonds-Analyst Stefan Loipfinger in seiner neuesten Marktanalyse der Beteiligungsmodelle fest. In diesem Jahr sollen es mehr als eine Milliarde Mark werden. Drei Kriterien sind entscheidend für den Erfolg dieser Fonds: Der Standort der Windparks, der gesetzlich festgelegte Preis für die Einspeisung des Stroms und die steuerlichen Verlustzuweisungen. Die Steuersubvention sinkt allerdings, weil künftig die Windkraftanlagen in 16 statt wie bisher in 12 Jahren abgeschrieben werden müssen. Das gute Geschäft mit den neuen Steuersparmodellen lockt bereits Abzocker und Dilettanten an. Loipfinger: "Die Prospekte haben oft Steinzeitqualität."

DER SPIEGEL 8/2001
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ÖKO-ANLAGEN:
Windkraft rentiert

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