30.04.2001

Jiang Zemin

Jiang Zemin, 74, chinesischer Staats- und Parteichef, bewies auf der jüngsten Lateinamerika-Reise sein poetisches Geschick. Dem kubanischen Gastgeber Fidel Castro, 74, schenkte er in Havanna ein selbst verfasstes Gedicht: "An einem frühen Morgen zwischen rosigen Wolken China verlassen / für eine Zwölf-Tage-Reise nach Lateinamerika, Tausende von Meilen entfernt / heulender Wind und stürmender Regen tosen auf der anderen Seite über das Wasser; / während grüne Pinien groß und unnachgiebig wie Berge stehen." Das Versmaß, berichtete Jiang dem Genossen Fidel, sei einem berühmten Gedicht des Poeten Li Bai aus der Tang-Dynastie nachempfunden.

DER SPIEGEL 18/2001
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