08.10.2001

JOCHEN MISSFELDT

An meinem Roman "Gespiegelter Himmel" habe ich seit 1998 gearbeitet. Dass mein Buch jetzt mit anderen Augen gelesen werden könnte, halte ich für möglich. Da ist viel vom Fliegen und von Kampfflugzeugen die Rede. Aber darum geht es nicht. Sondern: Die Schicksale der Menschen, die damit leben und handeln, sind das Thema. In der Literatur geht es immer um menschliches Schicksal. Und vom Schicksal interessiert dieses am meisten: Liebe und Tod. - Hätte man die Buchmesse absagen sollen? Ich glaube: nein. Ich fahre zum ersten Mal mit Gefühlen hin, die nicht nur um den Erfolg meines Buches kreisen, sondern auch um meine persönliche Sicherheit. Vorstellbar und möglich nach dem 11. September ist nun "alles".

DER SPIEGEL 41/2001
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JOCHEN MISSFELDT

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