Biermann (I): Erst fühlte er sich wie ein Held, dann wie „Staub im Wind der Weltgeschichte“. Drei Tage nach seinem spektakulären Konzert in Köln, am 16. November 1976, erfuhr der DDR-Liedermacher und Literat Wolf Biermann, dass er nicht nach Ost-Berlin zurückkehren durfte. Der Rausschmiss des Polit-Barden, der in Deutschland Ost verfemt, aber populär war, gilt vielen als Anfang vom Ende der DDR. In einem Sammelband schildert Biermann die Vorgeschichte, seine Reise in den Westen, die Reaktionen in der DDR. Der SPIEGEL druckt vorab Auszüge. DIE AUSBÜRGERUNG

VON WOLF BIERMANN
Von Wolf Biermann

DER SPIEGEL 45/2001

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