10.06.2002

Karoline Linnert

Karoline Linnert , 43, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, hatte ein wenig Pech mit einer Umfrage. Die Grünen hatten Emnid beauftragt, in der Bremer Bevölkerung mal nachzuhorchen, wie ihre Politik als Oppositionspartei ankommt. Die Demoskopen erkundigten sich per Telefon bei 1202 Bremer Bürgern, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt worden waren. So wurden auch ausgerechnet der SPD-Fraktionsgeschäftsführer Martin Prange und der CDU-Fraktionschef Jens Eckhoff zum Image der Grünen befragt. Eckhoff war "amüsiert" und weil auch noch ausgeforscht wurde, wie die Bremer große Koalition zu bewerten sei, gab der Christdemokrat gleich mal die "Note zwei", denn "so einen Glückstreffer hat man selten, dass man sich selbst benoten darf". Auch Prange war "erheitert", glaubte allerdings anfänglich, "eine besonders schlaue Journalistin" wolle ihn aushorchen. Linnert nimmt den kleinen Betriebsunfall heiter: "Zufälle gibt's, würde meine Mutter sagen."

DER SPIEGEL 24/2002
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