15.07.2002

15. Juli 2002 Betr.: Leser

Die Arbeitslosenzahlen steigen, die Börsenkurse kollabieren, und der wirtschaftliche Aufschwung lässt beharrlich auf sich warten - Hiobsbotschaften gibt es gegenwärtig genug. Warum die Menschen in diesen Zeiten vermehrt zu Zeitungen und Zeitschriften greifen, ist noch nicht geklärt: Mangelt es an Geld für kostspielige Hobbys, was viele zur (relativ) preiswerten Lektüre greifen lässt? Oder wollen die Leser wissen, warum es in Wirtschaft und Politik so läuft und nicht anders und wann es endlich besser wird? Tatsache ist: Zeitungen und Zeitschriften verbuchen (mit wenigen Ausnahmen) ein gestiegenes Leserinteresse. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2002. Im Schnitt legten alle 230 registrierten Printmedien um zwei Prozent zu. Der SPIEGEL gewann im Vergleich zum Vorjahr 550 000 Leser dazu, was einem Anstieg um 8,7 Prozent entspricht. "Focus" verzeichnete ein Plus von 6,5 Prozent, der "Stern" gewann 7,1 Prozent. Woche um Woche greifen damit 6,9 Millionen Leser zum SPIEGEL ("Focus" 5,6 Millionen, "Stern" 8,7 Millionen).

DER SPIEGEL 29/2002
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