15.07.2002

PROJEKTEWie Breloer Hitlers Architekten zeigen will

Für sein geplantes Doku-Drama über Hitlers Architekten und späteren Rüstungsminister Albert Speer will der Regisseur und Autor Heinrich Breloer die Reichskanzlei wieder aufbauen lassen - als Kulisse. "Wenn man den Größenwahnsinn des Dritten Reichs spürbar machen will, müssen die beiden" - also die Darsteller von Hitler und Speer - "durch die Reichskanzlei spazieren", so Breloer. Wie man solche Szenen technisch lösen werde ("Die Nazis haben mit Bauten nicht gespart") und welche Schauspieler die Nazi-Größen darstellen sollen, sei aber noch nicht entschieden. Hinter den Kulissen setzt Breloer, 60, jedenfalls wieder auf sein bewährtes Team aus Co-Autor Horst Königstein, Kameramann Gernot Roll und Ausstatter Götz Weidner, mit denen er schon bei der mehrfach preisgekrönten Thomas-Mann-Chronik zusammengearbeitet hat. Zurzeit recherchiert Breloer für das Drehbuch zu "Speer in Spandau". Der Autor kann dabei auch auf ein Interview mit Albert Speer zurückgreifen, das er kurz vor dessen Tod 1980 für die Dokumentation "Das Beil von Wandsbek" führte. "Speer in Spandau" soll voraussichtlich 2004 in der ARD gezeigt werden.

DER SPIEGEL 29/2002
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