13.01.2003

13. Januar 2003 Betr.: Titel

In seinem Schweizer Urlaubsort Crans-Montana zeigte sich Scheich Jamani, 72, in Kämpferlaune: "Die USA machen einen schweren Fehler, wenn sie den Irak angreifen", eröffnete der Guru der Petro-Szene dem SPIEGEL-Autor Erich Follath, 53: "Der Krieg ist nicht durchdacht, die Folgen könnten eine Explosion des Terrors sein - und eine Explosion der Ölpreise." Follath reiste an die alte Wirkungsstätte des früheren saudischen Erdölministers, zur Opec nach Wien, und weiter zu den neuen Öl-Zaren in Russland. SPIEGEL-Redakteurin Carolin Emcke, 35, traf in London, Paris und Washington wichtige Repräsentanten des Öl-Business. Nahost-Korrespondent Bernhard Zand, 35, fuhr in den Irak, um die Situation der Betroffenen auf den Petro-Anlagen im Süden des Landes zu beschreiben. "Kaum einer unserer Gesprächspartner bezweifelte, dass es den Amerikanern im Irak eher um den Zugriff auf die riesigen Ressourcen als um die Massenvernichtungswaffen geht", fasst Titel-Autor Follath die Eindrücke des Teams zusammen (Seite 94).

DER SPIEGEL 3/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


  • "Star Wars"-Finale: Zeit für Antworten es ist
  • Wir drehen eine Runde: Mazda 3 Skyactive X: Der Benziner mit dem Diesel-Gen
  • Neue Protestbewegung in Italien: Sardinen gegen Salvini
  • Nach der britischen Parlamentswahl: "Ich bin sehr beunruhigt"