27.01.2003

MEERESFORSCHUNGNeuer Sauerstoff in der Ostsee

Endlich einmal eine gute Nachricht für die Ostsee: Zum ersten Mal seit zehn Jahren fließen wieder große Mengen sauerstoffreichen Nordseewassers in das Baltische Meer. "Wir sind optimistisch, dass dieser Zufluss das Tiefenwasser der Ostsee für einen längeren Zeitraum gesunden lässt", sagt Rainer Feistel vom Institut für Ostseeforschung in Warnemünde. Ausgelöst hat das seltene Phänomen der Wind: Anfang Januar drückte er konstant Wasser aus der Ostsee heraus, ihr Pegel sank rapide. Danach blies der Wind plötzlich genau aus der entgegengesetzten Richtung und sorgte so für den Nordseewasser-Zufluss - sehr zur Erleichterung der Meeresforscher. Feistel: "Den letzten großen Einbruch hatten wir 1993. Seitdem ist der Sauerstoffgehalt ständig geringer geworden."

DER SPIEGEL 5/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 5/2003
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

MEERESFORSCHUNG:
Neuer Sauerstoff in der Ostsee