10.02.2003

„Ich halte nicht viel vom Kanzler“

Der Sänger Herbert Grönemeyer über seinen Triumph bei der in dieser Woche anstehenden „Echo“-Preisverleihung, die Krisenstimmung in Deutschland und seine Abneigung gegen Gerhard Schröder
SPIEGEL: Herr Grönemeyer, Sie werden derzeit gefeiert wie nie, haben von Ihrem jüngsten Album bereits rund 2,6 Millionen Stück verkauft und können sicher sein, am Samstag bei der Verleihung der "Echo"-Preise in Berlin zu Deutschlands Pop-Superstar gekürt zu werden. Ist Ihnen Ihr Erfolg manchmal unheimlich?
Grönemeyer: Ganz geheuer ist er mir nicht. Vielleicht, weil ich meinen Gefühlen nicht traue und erst recht nicht den Gefühlen anderer. Hinter diesem Erfolg steckt eine Wucht, die mir Angst macht, und ich versuche, das alles nicht so ernst zu nehmen. Am meisten gefreut habe ich mich, als die Platte nach anderthalb Jahren der Zweifel endlich fertig war und die Single "Mensch" sofort auf Platz eins ging.
SPIEGEL: Sogar bei der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands hat man zur Morgenandacht Ihr Lied "Mensch" be-
sprochen. Sie bekamen kirchliche Segenswünsche.
Grönemeyer: Als ich das hörte, dachte ich: Was ist das denn jetzt? Die Evangelische Kirche sieht mich als Vorbild für Trauerverarbeitung? Merkwürdig. Es geht in "Mensch" eher um Trost. Man will den Schmerz wegarbeiten, wie man eigentlich alles wegarbeiten will, aber Trauer kann man nicht wegschaufeln wie einen Trümmerberg. Das geht nicht, und das ist auch gut so.
SPIEGEL: Die "Bild"-Zeitung, der Sie in 20 Jahren kein einziges Interview gewährt haben, dichtete vor kurzem: Sie seien ein "Übermensch", eine Art Lampenanzünder, der uns in diesen Zeiten die Wege leuchtet. Genießen Sie das?
Grönemeyer: Ich lese "Bild" nicht - auch ein Vorteil, wenn man in England lebt. Es hat mich eher gefreut, dass die Boulevardpresse sich jahrelang überhaupt nicht für mich interessiert hat. Ich war immer eine nichtöffentliche Person. Durch den Tod meiner Frau bin ich jetzt genau das Gegenteil. Aber ich arbeite daran, meinen alten Status zurückzubekommen.
SPIEGEL: Was, glauben Sie, ist der Grund für diesen großen Erfolg?
Grönemeyer: Das weiß ich nicht. Ich kann es auch gar nicht wissen.
SPIEGEL: Ist Ihr Album "Mensch" vielleicht der melancholische Soundtrack zur Krise in Deutschland?
Grönemeyer: Ich glaube, dass diese Platte mehr Aufbruch ist als Trauer. Es war für mich der Versuch, einen Ausweg zu finden aus der Melancholie, ein Versuch, Zuversicht zu entwickeln. Wahrscheinlich träumen die Leute in Deutschland von einem Aufbruch, aber sie wissen nicht, wie sie beginnen sollen. Man kann die Vergangenheit nicht vergessen, aber man kann ihr auch nicht immer nachhängen. Zuversicht muss man sich auch selbst geben.
SPIEGEL: Wie haben Sie selbst die Zuversicht wiedergefunden?
Grönemeyer: Die ersten Tage nach Annas Tod fühlte ich mich sehr sehr zielgerichtet. Ich wusste genau, was zu tun ist. Das war wie eine Megaladung Koks, die einem das Gehirn einfriert. Das Loch kam erst später, und dann kann man auch nicht sagen: Jetzt hör mal auf damit.
SPIEGEL: Haben Sie eine Therapie gemacht?
Grönemeyer: Ja, da lernt man, dass das Leben auch diese Farbe hat. Ich habe die Therapie in London gemacht. Vielleicht war diese für uns Kontinentaleuropäer etwas oberflächliche Art der Engländer hilfreich: Jetzt mach dich mal nicht wahnsinnig, weiter geht''s. Irgendwann kam die Lebensfreude zurück. Ich habe ja schließlich Kinder, und auch das Ego meldet sich wieder. Ich war drei Jahre alt, da haben mich meine Eltern zum Therapeuten schicken wollen, weil ich immer so beängstigend fröhlich war. Die machten sich Sorgen, dass ich einen an der Waffel habe. Diese wohl etwas grundlose Lebensfreude habe ich von meinem Vater. Er war vier, als sein Vater starb, und hat im Zweiten Weltkrieg seinen Arm verloren. Aber das ist einer, der sich selbst genügt. Ein großer, kräftiger Westfale, der mit seinen Freunden, die er seit 50 Jahren kennt, am Tisch sitzt und manchmal anfängt zu weinen vor Glück - einfach nur, weil es ein schöner Abend ist. Diese Lebensfreude will ich durch meine Musik vermitteln.
SPIEGEL: Hatten Sie Bedenken, wieder auf Tournee zu gehen?
Grönemeyer: Ja, weil ich keinen Trauergottesdienst veranstalten wollte, kein endloses Requiem. Ich wollten einen Abend, der in Momenten zwar auch nachdenklich ist, aber vor allem das Leben besingt und nicht den Tod. Ich glaube an die euphorisierende Kraft der Musik. Diesen Spaß, diese Spielfreude will ich mir erhalten. Auf der Bühne halte ich keine Vorträge, ich erzähl den Leute nicht, was sie denken sollen, sondern wir machen Musik.
SPIEGEL: Was war der bewegendste Moment auf der Tour?
Grönemeyer: Das mag sich jetzt merkwürdig anhören, aber die Konzerte sind zum größten Teil an mir vorbeigerauscht. Hinterher steht man unter der Dusche und fragt sich: Was war das jetzt? Es ist so, als ob die Frau, die man liebt und von der man geliebt wird, einen mit ihren Küssen überfällt und nicht aufhört mit ihren Küssen. Eigentlich möchte man sagen: langsam, langsam. Und sie küsst und küsst, obwohl man sie zwischendurch am liebsten einfach nur mal angucken würde. Manchmal kann die Wucht einer Liebe so stark sein, dass sie einen berauscht.
SPIEGEL: Aber suchen Sie nicht die Nähe zum Publikum? Ihre Konzerte beginnen Sie im Zuschauerraum, Sie wandern singend durch das Publikum hinauf zu Ihrer Band.
Grönemeyer: Ja, aber das ist aus einem Zufall heraus entstanden. Wie ein Fußballer, der sich vor dem Spiel auch erst mal das Stadion anschaut, er prüft den Rasen, er guckt, wie viel Leute gekommen sind. Er will ein Gefühl für den Ort und die Atmosphäre bekommen, aber auch die Nähe der Menschen spüren.
SPIEGEL: Sie können sich wirklich nicht an Reaktionen des Publikums erinnern?
Grönemeyer: Kaum. Ich erinnere mich an ein Mädchen bei dem Konzert in Berlin. Das trug ein T-Shirt, auf dem stand: Herbert, wann heiratest du mich? Ich habe dann mit ihr von der Bühne geplaudert. Sie hieß Susanne, war 25 Jahre alt, und ich habe ihr gesagt, dass ich mir das überlegen werde.
SPIEGEL: Wollen Sie nicht wissen, wie Ihr Publikum reagiert?
Grönemeyer: Natürlich will ich das. Freunde erzählen mir, dass sie das Ganze als Achterbahnfahrt zwischen Traurigkeit und Euphorie erlebten. Mein Büro hat mich vor ein paar Wochen aufgefordert, endlich meine E-Mails zu lesen. Ich habe den Computer angeschaltet, zugeschaut, wie 2500 Mails geladen werden und dann gleich wieder ausgemacht. Dieser Erfolg übersteigt meine Kräfte, er überrollt mich.
SPIEGEL: Macht er Sie stolz?
Grönemeyer: Natürlich ist man gebauchpinselt. Ich bin kein Mensch, der frei von so etwas ist. Es gibt Momente, da fühle ich mich sehr großartig: Mein Gott, bin ich dufte. Früher hat mich Anna dann immer wieder runtergeholt. Das muss ich jetzt selbst machen. Manchmal redet sie mit mir und sagt, so wie sie das immer gesagt hat: Ja, ja, Herbert, ist schon gut.
SPIEGEL: Werden Sie in den kommenden Monaten gegen den Irak-Krieg singen?
Grönemeyer: Ich glaube nicht, dass das nötig ist. Sogar hier in England sind 70 Prozent der Bevölkerung gegen diesen Krieg. Da muss niemand mehr mobilisiert werden. Das war früher anders. Heute würden solche Konzerte nur das Ego der Künstler pflegen.
SPIEGEL: Sind Sie sich ganz sicher, dass dieser Krieg falsch ist?
Grönemeyer: Bei mir in der Schulklasse in Bochum gab es mal einen Jungen, der kam eines Tages mit einem richtig langen, scharfen Messer in die Schule. Der Lehrer fragte ihn: Sag mal, was soll das? Was willst du mit diesem Dolch? Aber meine Hose, antwortete der Junge, hat doch so eine schöne Messertasche. Irgendwann haben wir ihn beim VfL Bochum im Stadion getroffen. Diesmal hatte er so ein Riesenschwert bei sich. Das hängt bei ihm zu Hause an der Wand, hat er gesagt, das musste er jetzt einfach mal mitbringen. Die Amerikaner erinnern mich an diesen Jungen: Die haben diese tollen Waffen entwickelt, sie haben Zehntausende von Soldaten unten am Golf, und irgendetwas muss da jetzt mit passieren.
SPIEGEL: Halten Sie es für ausgeschlossen, dass Saddam Hussein doch noch chemische und biologische Waffen hat?
Grönemeyer: Wir leben in einer Zeit, in der jeder Gestörte an diese Waffen kommt, wenn er es will. Man braucht nur ein paar Chemiker oder Mediziner und ein Badezimmer. Das ist doch alles Aufbauschtheater. Da wird Angst geschürt. Die Amerikaner wollen den Nahen Osten domestizieren, und sie wollen das Öl. Und die Anlagen, die sie da jetzt suchen, haben sie Saddam selbst geschickt. Die haben wahrscheinlich noch die Lieferscheine.
SPIEGEL: Henry Kissinger hat einmal gesagt, Öl sei zu wichtig, um es den Arabern zu überlassen.
Grönemeyer: Das ist wenigstens eine eindeutige Haltung. Die amerikanische Regierung sollte sagen, was sie da wirklich will, und nicht mit Massenvernichtungswaffen argumentieren. Terroristen löscht man nicht aus, indem man den Irak auslöscht. Will man da jetzt irgendwelche Demokratien etablieren? Auf mich wirkt das wie eine neue Form von Religionskrieg - Demokratie als Missionsauftrag. Wer nimmt sich das Recht, den Leuten dort zu erklären, wie sie ihre Länder zu führen haben?
SPIEGEL: Hat Bundeskanzler Schröder Sie schon zu einer seiner Kulturrunden eingeladen?
Grönemeyer: Es gab immer mal unterschiedliche Einladungen. Aber ich gehe grundsätzlich nicht hin. Ich halte nicht viel vom Kanzler, da ändert auch sein Nein zum Krieg nichts. Was soll ich mich mit jemanden unterhalten, von dem ich nicht glaube, dass er mir zuhört? Der hat keine Vision, keine Idee, der lässt sich nur immer wieder von irgendjemand etwas einhusten. Aber das ist nicht wirklich schlimm. Ich glaube, wir haben hier nur so eine Art Übergangsregierung. Dieses Land beschleunigen, die Trennung aufheben zwischen Ost und West - das werden erst spätere Politiker-Generationen schaffen.
SPIEGEL: Was könnten die Deutschen von Ihrer Wahlheimat England lernen?
Grönemeyer: Ich habe neulich bei einem Besuch zu Hause auf RTL eine halbstündige Sendung gesehen über eine Firma in Wuppertal: Da saß eine Frau in einem großen, schönen Büro, in dem in England fünf Leute arbeiten würden. Sie guckt in die Kamera und sagt: Ich habe in meiner Lohntüte acht Euro weniger. Jetzt habe ich eine Krise. Auswärts essen fällt flach, auch das Eis für die Kinder, das Geld reicht nur noch für einen Urlaub im Jahr. Dann kam der Nächste, und der sagte: Ich habe sieben Euro weniger. Darüber, dass die weniger Geld verdienen, will ich mich nicht lustig machen. Aber wenn jemand aus ein paar Euros weniger ableitet, dass bei uns eine Krise ausgebrochen ist und die Leute nichts mehr zu essen haben, da wird''s zur Satire. Würde sich in England jemand vor die Kamera setzen und sagen, dass er eine Krise hat, weil er zehn Pfund weniger verdient, würden die den einweisen: Erzähl das bitte deiner Tapete. In England, aber auch in Frankreich oder den USA hat Demokratie eine jahrhundertealte Tradition, und die Menschen dort haben gelernt, dass Demokratie vor allem heißt: Eigenverantwortung. Unsere Demokratie ist noch in der Pubertät. Manchmal frage ich mich, wollen wir die überhaupt? Kann ja auch sein, dass wir Kaiser Wilhelm wieder haben wollen oder Erich Honecker, die alles zentral regeln, damit wir uns nur noch um unsere Freizeit kümmern können.
SPIEGEL: Verstehen wir Sie richtig, dass Sie sich für Deutschland einen ähnlichen Aufbruch wünschen, wie ihn Maggie Thatcher vor gut 20 Jahren in England mit aller sozialer Härte durchgesetzt hat?
Grönemeyer: Nein, aber ich glaube, dass wir von den Briten Gelassenheit lernen sollten. Für ein deutsches Hirn wie mich ist es manchmal unvorstellbar, dass sich Großbritannien überhaupt vier Meter weiter fortbewegt. Hier geht gar nichts: Die Leute frieren bei null Grad, weil fast alle Rohre draußen an den Hauswänden laufen, die U-Bahn fährt nur selten, und wenn in Brighton eine junge Frau Probleme be-
kommt bei der Geburt ihres Kindes, setzt man sie in den Zug nach London in eine Klinik, damit sie vielleicht eine Chance hat zu überleben. Ich habe zwei Jahre gebraucht, um festzustellen, dass man trotzdem in England leben kann. Aber man lernt auch, dass das Gesundheitssystem in Deutschland sehr gut ist - und dass leichte Abstriche uns noch lange nicht auf englisches Niveau bringen würden. England funktioniert überhaupt nicht, und es funktioniert trotzdem wunderbar. Auch im Rock''n''Roll. Bei uns reden Musiker oft erst mal zwei Stunden lang darüber, was und wie sie spielen wollen. Mag sein, dass die alle ganz toll spielen können, viel besser als die Engländer, aber hier kommen sie rein, und es geht los. Und hinterher mischt einer das Zeug zusammen, und man kann nicht sagen, dass sich das dann schlecht anhört.
SPIEGEL: Sie hatten schon mehrmals angekündigt, zurück nach Berlin zu kommen. Warum leben Sie noch in London?
Grönemeyer: Weil ich endlich beginne, Freundschaft mit dieser Stadt zu schließen.
SPIEGEL: Warum ist das so schwierig?
Grönemeyer: London sieht so kuschelig aus, aber hinter den Fassaden ist das viel härter und psychotischer, als man sich das vorstellt. Außerdem ist es eine sehr unsinnliche Stadt, sie hat keine Erotik. Hier wird nicht mit den Augen geflirtet, sondern mit der Sprache. Alles hier läuft über Sprache. Briten wissen nach 20 Sekunden, was der andere für eine Schulbildung hat, aus was für einem Milieu er kommt.
SPIEGEL: Wo zahlen Sie eigentlich Ihre Steuern?
Grönemeyer: Ich ahne, worauf Sie hinauswollen, aber die Antwort wird Sie enttäuschen: in Deutschland und in England. Die Einnahmen für unsere Tourneen in der Heimat, die Erlöse aus den Platten in England. Der Steuersatz in England ist zwar niedriger, 40 Prozent, dafür kann man aber nicht so viel absetzen.
SPIEGEL: Zwei Millionen Mal, so schätzt man, wurde Ihre CD illegal im Internet kopiert. Tut das weh?
Grönemeyer: Wer sagt denn, dass die zwei Millionen Kopierer auch die CD gekauft hätten? Wenn ich hinter dem Geld her wäre, würde ich anders kalkulieren. Zum Beispiel bei den Tourneen. Eine Band wie U2 nimmt 70 Euro pro Karte, ein Grönemeyer-Ticket kostet rund 30 Euro, bei insgesamt 1,2 Millionen verkauften Karten könnte ich leicht viel, viel mehr Geld verdienen.
SPIEGEL: Und warum tun Sie das nicht?
Grönemeyer: Weil ich viel Geld verdient habe und auch verdiene. Außerdem bin ich da altmodisch. Rock''n''Roll war mal eine Jugendkultur, und ich versuche, die Touren so zu kalkulieren, dass sie erschwinglich bleiben. Dann habe ich das Publikum in der Halle, das ich ansprechen will. Es gibt viele, die sich nicht mal 35 Euro leisten können, geschweige denn 70 oder 100 Euro.
SPIEGEL: Denken Sie schon über Ihr neues Album nach?
Grönemeyer: Ich werde für eine Inszenierung von Bob Wilson, die im Mai in Berlin herauskommt, die Musik für "Leonce und Lena" machen. Das werden zum Teil Songs sein, die ich schon für "Mensch" geschrieben habe, aber auch neue. Ich muss immer weitermachen. Wenn eine Platte fertig ist, denke ich sofort an die nächste.
SPIEGEL: Steckt der Calvinismus Ihres Vater auch in Ihren Knochen?
Grönemeyer: Ich habe neulich zusammen mit meiner Mutter im Brockhaus nachgeguckt, was Calvinismus eigentlich genau ist. Da stand: Der Calvinist besticht durch rastlose Tätigkeit, er erwirbt sich seinen Platz im Himmel dadurch, dass er aus seinen Möglichkeiten das Beste macht. Meine Mutter war ganz erschrocken. Das kann doch nicht sein, hat sie gesagt, ich bin 50 Jahre mit ihm zusammen. Ihr ist das nie aufgefallen. Aber so denkt mein Vater. Und sicher steckt das auch in mir.
SPIEGEL: Sie sind jetzt 46. Vor einem Jahr war es für Sie unvorstellbar, sich noch einmal zu verlieben. Ist das immer noch unmöglich, oder gibt es eine neue Frau in Ihrem Leben?
Grönemeyer: Wenn Sie es genau wissen wollen: Ja. Sie ist Hoffnung, ein Ausblick. Ich bin mir sicher, Anna würde nicht wollen, dass ich allein zurückbleibe.
SPIEGEL: Kommt die Frau, von der Sie sprechen, aus Deutschland?
Grönemeyer: Nein. Mehr werde ich dazu nicht sagen.
SPIEGEL: Herr Grönemeyer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
* Bei der Verleihung einer Platin-CD für 500 000 vorbestellte "Mensch"-Alben im August 2002. Das Gespräch führten die Redakteure Lothar Gorris und Thomas Hüetlin. * Schauspieler des Berliner Maxim Gorki Theaters bei einer Lesung des Theaterstücks "Republik Vineta" von Moritz Rinke (4. v. r.) am 25. März 2002 im Kanzleramt.
Von Lothar Gorris und Thomas Hüetlin

DER SPIEGEL 7/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 7/2003
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

„Ich halte nicht viel vom Kanzler“

  • Atommüll-Endlager: Wie Morsleben stillgelegt werden soll
  • Anti-Brexit-Demo: "Ich mache das für meine Kinder"
  • Homosexualität in Uganda: Liebe unter Lebensgefahr
  • Schottische Insel: Der weltweit einzige Strand-Flughafen