11.08.2003

WEINEWie in Burgund

Roggen und Gerste verbrannten in der Landschaft, der Weizen stand oft nur stiefelhoch im Feld - während Deutschlands Bauern stöhnen, freuen sich die Winzer in Hessen, Franken und Baden. Denn die extreme Wärme wird einen exzellenten Jahrgang hervorbringen. Die heißen Sommer im Süden der Republik haben bereits in den vergangenen Jahren gute Rot- und Weißweine reifen lassen. Wegen der Hitze findet die Lese immer früher statt, und der Zuckergehalt der Trauben steigt - Veränderungen, die der Weinkenner später zwischen Zunge und Gaumen zu spüren bekommt. "Wir haben jetzt Bedingungen, wie sie vor einigen Jahren in Burgund geherrscht haben", sagt Fritz Keller, Chef eines Weinguts am Kaiserstuhl. Während die Franzosen wegen der Dürre immer klotzigere Weine produzierten, sorge die Sonne hier zu Lande für frischen Beerensaft.

DER SPIEGEL 33/2003
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