11.08.2003

DEUTSCHE BAHNKlimakatastrophe im ICE

Seit längerem sind gravierende Mängel an den Klimaanlagen der neuen ICE-Züge Managern der Deutschen Bahn und von Siemens, dem Führer des Herstellerkonsortiums, bekannt. Unter der Hitze der vergangenen Wochen fielen mehrmals die Geräte, die wie in Flugzeugen arbeiten, komplett aus. Nahezu täglich musste einer der 54 Hightech-Züge vom Typ ICE 3, die seit dem Jahr 2000 in Dienst gestellt wurden, zeitweise aus dem Verkehr gezogen werden. Bei Hochlastbetrieb verschmutzen zum Beispiel Filteranlagen, und Kompressoren fallen aus. Die Kühlung schaltet sich dann komplett ab. Nur konnte die Bahn nicht beweisen, dass die Anlage Pfusch ist. Mit der Hitze der vergangenen Wochen änderte sich das. Nun ist Siemens ebenfalls daran interessiert, die Mängel abzustellen. Denn der Superzug soll demnächst auch in Spanien fahren. In die dortigen Züge will Siemens andere Klimaanlagen einbauen.

DER SPIEGEL 33/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 33/2003
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

DEUTSCHE BAHN:
Klimakatastrophe im ICE