11.08.2003

AUSSENPOLITIKSchröder statt Fischer

Bundeskanzler Gerhard Schröder plant für seinen Auftritt bei den Vereinten Nationen im September eine Grundsatzrede über die neue Rolle Deutschlands in der Welt. Schröder will das Treffen in New York zugleich nutzen, um seine Ideen zur Reform der Uno-Charta vorzutragen. Der Kanzler befürwortet unter dem Eindruck zunehmender Völkermorde und Bürgerkriege eine Weiterentwicklung des Völkerrechts; ein fester Katalog von Kriterien solle künftig bestimmen, wann die Uno in die inneren Angelegenheiten von Staaten einzugreifen hat - notfalls auch bewaffnet. Schröders Ausflug zur Weltgemeinschaft in New York geht zu Lasten des Außenministers. Joschka Fischer wird ihn zwar begleiten, muss sein Rederecht aber an den Kanzler abtreten.

DER SPIEGEL 33/2003
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AUSSENPOLITIK:
Schröder statt Fischer

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