11.08.2003

„Ich rechne mit dem Desaster“

Hollywood-Produzent Jerry Bruckheimer über die Ökonomie des Action-Genres, seine deutschen Wurzeln und die Bedeutung von Marktforschung, Budgets und Stars für den Erfolg eines Films
SPIEGEL: Mr. Bruckheimer, sind Sie ein gefährlicher Mann?
Bruckheimer: Gott, nein, ich mache doch bloß Filme. Warum sollte ich gefährlich sein?
SPIEGEL: In Hollywood nennt man Sie "Pitbull".
Bruckheimer: (lacht) Ja, ja, das stimmt. Ich beiße mich fest, wenn ich etwas wirklich will, einen bestimmten Regisseur etwa oder einen Schauspieler. Um sich als Produzent durchzusetzen, darf man niemals kuschen. Ich bin Johnny Depp wochenlang um die halbe Welt hinterhergeflogen, um ihn für "Fluch der Karibik" zu gewinnen.
SPIEGEL: Eine offenbar erfolgreiche Taktik. "Fluch der Karibik", der am 2. September hier in Deutschland anläuft, ist in den USA einer der erfolgreichsten Sommer-Hits, und die sonst so kritische "New York Times" rief Sie gerade zu Hollywoods einflussreichstem Filmemacher aus. Alles eine Frage der Hartnäckigkeit?
Bruckheimer: Es ist vor allem harte Arbeit, richtig harte Arbeit. Filmemachen ist bestimmt nicht jeden Tag Spaß, manchmal ist es eher zum Schreien. Aber wenn ich dann unbemerkt im Kino sitze und das Publikum beobachte, wie es lacht und heult, dann weiß ich: Es ist das alles wert.
SPIEGEL: Den meisten Filmkritikern kommen bei Ihren Filmen allerdings auch die Tränen. Ihre Produktionen wie "Top Gun" oder "Pearl Harbor" werden von Rezensenten gern als "Giftmüll" oder "fröhliche Pferdescheiße" beschimpft.
Bruckheimer: Ach, Gott, kritisieren ist nun mal der Job von Journalisten. Aber ich mache meine Filme nicht für sie, sondern für das Publikum. Mir ist es lieber, wenn die Kritiker mit meinen Filmen unglücklich sind als meine Geldgeber. Denn wenn die unglücklich sind, kann ich keine Filme mehr machen.
SPIEGEL: Ihr verstorbener Ex-Partner Don Simpson hat einmal gesagt: "Es gibt für uns keine Verpflichtung, Kunst zu machen. Unsere einzige Verpflichtung ist, Geld zu machen." Ist das Ihre Philosophie?
Bruckheimer: Nicht ganz. Meine Verpflichtung als Produzent ist es, den Investoren ihr Geld mit Gewinn zurückzuzahlen. Filmemachen ist vor allem ein Geschäft.
SPIEGEL: Diese Philosophie hat sich zum Leidwesen vieler Kritiker in Hollywood durchgesetzt. Mit "Flashdance", Ihrem ersten Blockbuster vor inzwischen 20 Jahren, haben Sie den Hollywood-Mainstream eingeläutet, der heute die Kinos dominiert.
Bruckheimer: Daran waren und sind natürlich auch andere beteiligt, aber prinzipiell stimmt das wohl.
SPIEGEL: Ihre Filme haben rund zwölf Milliarden Dollar eingespielt, wegen des Geldes brauchen Sie also keine Filme mehr zu machen. Entdecken Sie jetzt Ihre künstlerische Ader?
Bruckheimer: Ob Sie es glauben oder nicht, aber ich schaue mir regelmäßig Autorenfilme an. Nun werde ich zwar keine Kunstfilme produzieren, aber ich probiere durchaus ein paar Sachen aus. Wir haben zum Beispiel vor kurzem "Die Journalistin" mit Cate Blanchett gedreht. Der Film beruht auf Tatsachen und handelt von einer berühmten irischen Enthüllungsjournalistin, die 1996 von der Dubliner Unterwelt ermordet wurde.
SPIEGEL: Also überkommen Sie nun doch Zweifel, ob der Action-Film das einzig wahre, immer funktionierende Genre ist?
Bruckheimer: Daran zweifle ich überhaupt nicht. Vielleicht ist mal Karate in, vielleicht mal Science-Fiction, aber Action wird auf der Leinwand immer erfolgreich sein.
SPIEGEL: Sie scheinen den Publikumsgeschmack sehr genau zu kennen.
Bruckheimer: Ich würde nie behaupten, mein Publikum zu kennen. Jeder Film ist ein Risiko. Ich rechne immer mit dem Schlimmsten, mit einem Desaster. Wäre es eingetreten, würde ich allerdings nicht hier sitzen und mit Ihnen über Filme reden.
SPIEGEL: Also halten Sie sich einfach an die Regel: möglichst wenig Handlung, möglichst viele Explosionen.
Bruckheimer: Wenn es in Hollywood eine Regel gibt, dann nur die, dass es keine Regeln gibt. Sonst müsste es zum Beispiel heißen: Mach keine Piratenfilme, die will seit Errol Flynn niemand mehr sehen. Und was ist passiert? "Fluch der Karibik" hat bislang über 200 Millionen Dollar eingespielt.
SPIEGEL: Aber die Publikums- und Marktforschung weist Ihnen zumindest den Weg.
Bruckheimer: Letztlich ist das nicht entscheidend. Nehmen Sie "Titanic": Der Film hatte ein immenses Budget, dafür aber keine Stars, wurde auf dem Wasser gefilmt und ist über drei Stunden lang. Jeder dieser Punkte ist ein Hollywood-Tabu, und trotzdem wurde "Titanic" zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Es ist einfach nicht vorhersagbar.
SPIEGEL: Warum? Seit fast 100 Jahren wird in Hollywood Geld mit Filmen verdient, bei solch einer Tradition ...
Bruckheimer: ... die nur für den Film selbst gilt. Es fehlt aber Kontinuität bei den Spitzenkräften der großen Studios. In meinen Jahren bei Disney habe ich vier Studio-Bosse kommen und gehen sehen. Was bringt eine reiche Filmtradition, wenn sie sich nicht in der Erfahrung der Führungskräfte widerspiegelt?
SPIEGEL: Trotzdem sollten sich all die Millionen, die in die Marktforschung gesteckt werden, doch auszahlen?
Bruckheimer: Ich mache keine Marktforschung. Stattdessen beobachte ich alles, was zur Popkultur gehört: Manchmal stolpere ich über einen Zeitungsartikel oder eine Magazinserie, wie zum Beispiel über die mögliche Zerstörung der Erde durch Asteroiden. "Armageddon" hat prächtig funktioniert, oder?
SPIEGEL: Patriotismus scheint für Ihre Filmen auch prächtig zu funktionieren.
Bruckheimer: Wissen Sie, ich bin nie in Harvard gewesen, habe nie eine Eliteschule besucht. Ich stamme aus der unteren Mittelschicht, meine Eltern waren arm und sind aus einer kleinen Stadt in Westfalen nach Detroit ausgewandert. Und sehen Sie, wohin ich es in Amerika bringen konnte? Ich möchte einfach etwas zurückgeben.
SPIEGEL: Haben Ihre deutschen Wurzeln Ihren Werdegang beeinflusst?
Bruckheimer: Ja, die deutsche Arbeitsethik, die Disziplin. Beides war bei meinen Eltern sehr ausgeprägt. Mein Vater ging jeden Morgen um 6.30 Uhr zur Arbeit und kam nie abends vor 21 Uhr nach Hause. Ich bin damit aufgewachsen und schloss daraus: Nur so kannst du etwas erreichen. Ich stehe jeden Tag um 6 Uhr auf und komme gegen 23 Uhr nach Hause.
SPIEGEL: Auf jeden Fall scheinen Sie eine besondere patriotische Ader zu haben: Immerhin haben Sie die Blockhütte gekauft, die einst Abraham Lincoln gehörte.
Bruckheimer: (lacht) Woher wissen Sie das denn? Es stimmt leider nicht ganz. Es ist die Blockhütte, in der Lincolns Eltern geheiratet haben. Meine Frau hat beruflich mit Denkmalschutz zu tun, und als es hieß, die Hütte müsse abgerissen werden, haben wir sie gekauft und restauriert.
SPIEGEL: Sie packen anscheinend immer alles selbst an. Sind Sie ein Kontroll-Freak?
Bruckheimer: Ich fürchte, ja.
SPIEGEL: Haben Sie auch in Ihren Filmproduktionen bei jeder kleinen Entscheidung das letzte Wort?
Bruckheimer: Ich bin sehr involviert. Ich erzähle Ihnen mal, wie eine typische Hollywood-Produktion bei mir abläuft. Zuerst ist da die Idee, ein Magazinartikel vielleicht oder ein Buch, und wir suchen uns einen Autor, der mit mir ein Drehbuch entwickelt. Das geben wir dem Studio. Das will meistens Änderungen, wir danach auch noch mal, dann erst suchen wir einen Regisseur ...
SPIEGEL: ... der bei Ihnen offenbar nicht viel zu sagen hat.
Bruckheimer: Das stimmt nicht. Das Drehbuch wird zunächst den Wünschen des Regisseurs angepasst. Auch beim Casting arbeiten wir eng zusammen. Die Schauspieler wollen dann oft ihre Charaktere umgeschrieben haben, und schließlich sitzen wir alle zusammen, der Regisseur, ich, die Drehbuchautoren, und schreiben den Film noch mal um. Sobald gefilmt wird, verbringe ich viel Zeit am Set - für "Fluch der Karibik" waren wir rund sechs Wochen auf einer Insel. Dann kümmere ich mich natürlich noch um den Schnitt, die Musik, die Postproduktion.
SPIEGEL: Und wenn es dann im Kino ordentlich kracht und raucht, können wir uns zwar nicht an den Regisseur erinnern, wissen aber, dass wir einen Bruckheimer-Film gesehen haben. Kein anderer Produzent prägt seine Filme so sehr wie Sie.
Bruckheimer: Das geht noch zurück auf die ersten Filme, die ich Anfang der Achtziger mit Don Simpson für Paramount Pictures produzierte. Das Studio wollte damals die Anerkennung für sich allein und nur den eigenen Namen und nicht etwa den Regisseur mit einem Film verbunden sehen. Als wir "Flashdance" produzierten, sagten wir uns aber: Wir lassen uns von Paramount unseren Film nicht klauen. Also haben wir unsere Namen auf Gedeih und Verderb mit dem Film verknüpft. Es hat funktioniert, und wir haben das System beibehalten.
SPIEGEL: "Flashdance" konnte sein Geld noch über Monate einspielen, heute entscheidet allein das Eröffnungswochenende über den Erfolg eines Films. Erhöht das auch für Sie den Druck?
Bruckheimer: Sicher, der Druck ist enorm.
Wenn Sie mit einem groß angekündigten Film wie "Matrix Reloaded" kommen, haben Sie in den Multiplex-Kinos am ersten Wochenende die beiden großen Säle. Am nächsten Wochenende kommt aber schon der nächste Blockbuster mit riesigem Marketingaufwand angerollt, und schon haben Sie nur noch einen Saal, und Ihre Einnahmen werden automatisch halbiert. Der Andrang ist zu groß, kaum ein Film kann sich da noch entwickeln.
SPIEGEL: Könnten Sie es sich heute noch erlauben, keine Fortsetzung von "Top Gun" zu drehen?
Bruckheimer: Sicher. Wir haben auch damals darüber nachgedacht, aber es kam kein ordentliches Drehbuch zu Stande.
SPIEGEL: Heute drängen die Studios auf die Fortsetzung von Erfolgsfilmen: Der Kino-Sommer wird dominiert von "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen", "Matrix Reloaded" oder "Drei Engel für Charlie 2 - Volle Power".
Bruckheimer: Mag sein, aber ich würde auch heute keine Fortsetzung zu "Armageddon" oder "Pearl Harbor" machen, obwohl beide Filme zusammen eine Milliarde Dollar eingespielt haben.
SPIEGEL: Dafür bescheren Sie uns Mitte Oktober "Bad Boys II".
Bruckheimer: Wir haben immerhin acht Jahre mit der Fortsetzung gewartet.
SPIEGEL: Vermutlich, weil Ihnen die Schauspieler zu teuer geworden sind: Sowohl Will
Smith als auch Martin Lawrence hat der erste Teil zu hoch bezahlten Stars gemacht.
Bruckheimer: Natürlich ist es ein Risiko, einen Film mit teuren Stars zu machen, die alle jeweils Prozente von den Einnahmen sehen wollen.
SPIEGEL: Für viele Ihrer Filme haben Sie auf große Stars verzichtet. Stecken Sie das Geld lieber in Spezialeffekte?
Bruckheimer: Nein, ich bekomme die einfach oft nicht zum passenden Zeitpunkt für meine Produktionen. Ein genaues Timing ist beim Filmemachen unerlässlich. Ich kann nicht rumsitzen und warten, bis Ben Affleck gerade Zeit für einen neuen Film hat. Wenn ich einen Regisseur habe und ein Drehbuch, dann mache ich den Film - mit oder ohne Star.
SPIEGEL: Trotzdem haben Sie nun Johnny Depp heftig umworben. Ausgerechnet einen Schauspieler, der sowohl teuer ist als auch eher für ungewöhnliche Rollen bekannt ist und zu allem Überfluss nicht mal als zuverlässiger Kassenmagnet gilt.
Bruckheimer: Mit Johnny Depp wollte ich dem Publikum ein klares Signal senden: Das ist kein durchschnittlicher Historienfilm der Marke Disney - die ihn ins Kino bringen. Johnny macht den Film kantiger, schräger. Und es hat so gut funktioniert, dass wir bereits einen zweiten Teil planen.
SPIEGEL: Sie haben Ihre Karriere als Werbefilmer begonnen. Beeinflusst die Clip-Ästhetik Ihre Filme heute noch?
Bruckheimer: Überhaupt nicht. In der Werbebranche habe ich gelernt zu verkaufen. Und genau das mache ich mit einem Film: Ich suche den "unique selling point".
SPIEGEL: Den suchen Sie in letzter Zeit vor allem bei Fernsehserien, etwa mit Ihrer Krimireihe "C.S.I.", die auch hier in Deutschland läuft. Ist das eine neue Geschäftsstrategie oder eine neue Passion?
Bruckheimer: Ein bisschen von beidem. Mit Fernsehen lässt sich gut Geld verdienen, aber ich will auch etwas zu dem Medium beitragen, das meine Kindheit geprägt hat. Meine Eltern waren sehr streng, ich musste immer bei Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein, und so habe ich meine Abende vor allem vor dem Fernseher verbracht.
SPIEGEL: Verlieren Sie die Lust an der Spielfilmproduktion?
Bruckheimer: Keineswegs. Aber es ist heute schwerer, eine erfolgreiche Produktionsfirma zu betreiben als vor zehn Jahren.
SPIEGEL: Warum?
Bruckheimer: Die Budgets sind enger.
SPIEGEL: Was? Das durchschnittliche Filmbudget ist heute doppelt so hoch wie vor zehn Jahren.
Bruckheimer: Ja, weil die Marketingkosten so explodiert sind. Aber für Personal und Nebenkosten ist weniger Geld da.
SPIEGEL: Unser Mitleid hält sich in Grenzen. Sie bekommen doch sicher jedes Budget, das Sie wollen.
Bruckheimer: (lacht) Okay, okay, aber verhandeln muss ich schon.
SPIEGEL: Sie verhandeln dabei oft über ein 100-Millionen-Dollar-Budget. Warum muss ein deutscher Produzent froh sein, wenn er über zehn Millionen verhandeln darf?
Bruckheimer: Weil bei euch die Banker und Investoren kein Risiko eingehen wollen. Die sind lieber mit schlappen acht oder zehn Prozent Gewinnmarge zufrieden, bevor sie vielleicht 50 Millionen Dollar verlieren. Die haben einfach nicht den Mumm der amerikanischen Studios.
SPIEGEL: Filmproduktion ist also immer noch ein sehr amerikanisches Geschäft?
Bruckheimer: Ja, aber in jedem anderen Land würde es auch funktionieren, wenn die Filmindustrie dort die Unterstützung der Finanzwelt hätte. Filme garantieren für die erforderlichen Millioneninvestitionen in der Regel leider keine großartigen Gewinnrückflüsse. Natürlich denkt man sofort an die Hunderte Millionen Dollar, die "Titanic" eingespielt hat. Dabei vergisst man aber zu schnell die anderen 20 Filme, die jeden Cent verloren haben.
SPIEGEL: Mr. Bruckheimer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Jerry Bruckheimer
begann seinen Aufstieg zu Hollywoods einflussreichstem Filmproduzenten als preisgekrönter Werbefilmer. Bruckheimer, 57, verließ die New Yorker Werbebranche jedoch schnell, um mit "American Gigolo" seinen ersten Welterfolg zu produzieren. Der endgültige Durchbruch gelang ihm 1983 mit "Flashdance", der als erster seiner Filme die Schallmauer von 100 Millionen Dollar Einspielergebnis durchbrach. Bis heute haben Bruckheimer-Produktionen mehr als 12,5 Milliarden Dollar eingebracht. Wesentlich für seine Karriere als Action-Produzent war die Partnerschaft mit Don Simpson, der 1996 an den Folgen von Drogenmissbrauch starb. Gemeinsam produzierten sie unter anderem "Top Gun" und "Beverly Hills Cop". Zu Bruckheimers erfolgreichsten Filmen zählen "Armageddon" und "Pearl Harbor".
* Mit Redakteuren Thomas Schulz und Lars-Olav Beier in London.
Von Thomas Schulz und Lars-Olav Beier

DER SPIEGEL 33/2003
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