11.08.2003

CHINAPeking bleibt hart

Auf die chinesische Führung steigt der Druck, den an den US-Dollar gekoppelten Yuan aufzuwerten. Durch den Kursverlust des Dollars wurden auf den Weltmärkten auch chinesische Produkte billiger. Nun verlangen vor allem die USA, Peking müsse sich als neuer Spieler auf der internationalen Bühne "verantwortlich" verhalten und die Bindung zum Dollar lösen, was den Yuan in die Höhe triebe. Damit würden chinesische Waren teurer, US-Waren und andere Importe im Reich der Mitte hingegen billiger. China führte im vorigen Jahr Güter im Wert von 125 Milliarden Dollar in die USA aus. Es weigerte sich bislang standhaft, den Yuan aufzuwerten, weil das Wirtschaftswachstum wesentlich von der Exportindustrie abhängt und einheimische Unternehmen vor ausländischer Konkurrenz geschützt werden sollen.

DER SPIEGEL 33/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 33/2003
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

CHINA:
Peking bleibt hart

  • Atommüll-Endlager: Wie Morsleben stillgelegt werden soll
  • Anti-Brexit-Demo: "Ich mache das für meine Kinder"
  • Homosexualität in Uganda: Liebe unter Lebensgefahr
  • Schottische Insel: Der weltweit einzige Strand-Flughafen