11.08.2003

KUNSTGESCHICHTEVereinigung im Netz

Der Plan griechischer Kulturpolitiker, den legendären Parthenon-Fries aus Anlass der Olympischen Spiele im kommenden Jahr wieder in Athen auszustellen, ist fehlgeschlagen: Das Britische Museum in London, das etwa die Hälfte der rund 2500 Jahre alten Marmorplatten beherbergt, will den Kunstschatz auch weiterhin behalten. Neuerdings ist das Relief dennoch in einem Stück zu besichtigen - wenn auch nur virtuell. Unter http://zeus.ekt.gr haben griechische Archäologen den 160 Meter langen Fries im Auftrag der Regierung zusammengesetzt. Das Kunstwerk zeigt rund 360 Menschen und Götter sowie 250 Pferde und Opfertiere bei einer Prozession auf die Akropolis. Erstmals seit vor 200 Jahren der damalige britische Gesandte in Konstantinopel, Lord Elgin, große Teile der Platten aus dem Säulentempel sägen ließ und sie in seine Heimat brachte, sind die Stücke aus dem Britischen Museum nun mit jenen Fragmenten vereint, die im Louvre und im Akropolis-Museum zu sehen sind.

DER SPIEGEL 33/2003
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