11.08.2003

Harald Schartau

Harald Schartau , 50, Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, lernte in der vergangenen Woche die Vorzüge eines Dienstwagens zu schätzen. Der SPD-Politiker war mit seiner Sprecherin Heike Döll-König zu einem Besuch in Bielefeld angemeldet, er absolvierte auf dem Weg noch andere Termine mit dem Dienstwagen, sie nahm die Bahn ab Düsseldorf - und erlebte eine Irrfahrt quer durch Deutschland. In Bielefeld öffneten sich die Waggontüren des ICE 547 nicht, in dem Döll-König gesessen hatte. Sie hetzte in den nächsten Wagen, wo ein Zugbegleiter vor einer sich gerade schließenden Tür stand. "Die können wir nicht öffnen, wir fahren gleich los", beschied er Döll-König und eröffnete ihr und zwei Leidensgefährten: "Der nächste Halt ist Hannover." Bis dahin dürften sie sogar umsonst mitfahren. Nach sechs Stunden endete die Odyssee wieder in Düsseldorf mit der freundlichen Nachfrage des Ministers: "Na, wie war denn die Spazierfahrt?"

DER SPIEGEL 33/2003
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