15.09.2003

AUTORENNENFormel 1 am Polarkreis

Mit einer landschaftlich spektakulären Piste unter der Mitternachtssonne wollen schwedische Initiatoren das Formel-1-Rennen in den Norden holen. Die geplante Strecke soll den Torneälv, einen der letzten unverbauten Flüsse Europas mit zahlreichen Stromschnellen, mehrmals überqueren. Dabei würden die Fahrer auch über die schwedisch-finnische Grenze brausen, die entlang des Torneälv vom Bottnischen Meerbusen aus über den Polarkreis verläuft. Die EU-Kommission, die dem Vorschlag positiv gegenüberstehe, könnte den für Zuschauer und Teams "exotischen Schauplatz" mit Fördermitteln für europäische Grenzregionen voranbringen, hofft der schwedische Kommunalrat Björn Mattila aus Haparanda. Für die Umwelt der Flusslandschaft, die zum Natura-Netzwerk der EU gehört, sieht Mattila keine Bedrohung durch die Rennautos. Der Formel-1-Zirkus könne jedoch die zunehmend durch Landflucht entleerte Gegend wieder beleben.

DER SPIEGEL 38/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 38/2003
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

AUTORENNEN:
Formel 1 am Polarkreis

  • Bolivien: Geflohener Präsident Morales gibt nicht auf
  • Italien: Fast 1200 Kilo Kokain in Bananenkisten
  • Geplante Autofabrik: Tesla baut in Brandenburg
  • Lieblingsfloskeln von Biden und Trump: "Come on " gegen "very special"