27.10.2003

Barbara Bush

Barbara Bush , 78, Chefin der Bush-Dynastie, liebt das derbe Wort, wenn es um ihren Sohn, den US-Präsidenten George W., 57, geht. In einem Interview bekannte die ehemalige First Lady, dass sie nicht an eine erfolgreiche Präsidentschaftskandidatur ihres Sohnes geglaubt habe. Ob es denn gut sei, dass sich ihr Sohn nicht nach ihren Einschätzungen richte? Die stolze Mama: "Absolut. Er hört noch immer nicht auf mich, dieser Tunichtgut ("the dirty dog")." Sohnemanns Kritik an ihren Kochkünsten dagegen kommt gar nicht gut bei ihr an. George W. entschuldigte sich bei ihr telefonisch, nachdem er vor Publikum schwadroniert hatte, er würde gern zu Hause essen, "solange nicht meine Mutter kocht". Wenige Monate später habe er "die wohlverdiente Strafe erhalten, als er sich an einer Brezel verschluckte", so die Großmutter der Nation: "Das war ein Zeichen des Himmels, dass er nicht an Mutters Kochkunst mäkeln sollte."

DER SPIEGEL 44/2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


  • Überflutungen in Venedig: Für Touristen eine Attraktion, für die Bewohner ein Problem
  • Wahlkampf in Großbritannien: "Corbyn ist der unbeliebteste Oppositionsführer"
  • Italien: Fast 1200 Kilo Kokain in Bananenkisten
  • Bolivien: Geflohener Präsident Morales gibt nicht auf