02.05.1951

Gerda Harbig

Gerda Harbig, 34, Dresdner Gattin des in Rußland gefallenen deutschen Mittelstrecken-Weltrekordlers Rudolf Harbig, wurde als führendes Mitglied in das neugegründete "Nationale Olympische Komitee der DDR" berufen. Noch vor reichlich einem Jahr hatten die Funktionäre im Landessportausschuß Sachsen "mit Entrüstung" abgelehnt, das Stadion "Ostra-Gehege" zum Andenken an Harbig mit seinem Namen zu benennen. Sie nannten Gerda Harbigs Mann in der sächsischen SED-Presse "Kriegsverbrecher" (er war Feldwebel) und "Naziaktivist" (er hatte weder der NSDAP noch einer ihrer Gliederungen angehört).

DER SPIEGEL 18/1951
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