01.03.2004

INTERNETSex in der Schule

Sexueller Aufklärungsunterricht findet in Chinas prüden Schulen und Universitäten selten statt, trotzdem wissen die Studenten des Landes heute deutlich mehr über Sex als noch vor zehn Jahren. Dies ist das Ergebnis einer Studie des "chinesischen Jugend- und Kinder-Forschungszentrums". Sorge bereitet den Wissenschaftlern die Tatsache, dass die Studenten mangels Alternativen ihr Wissen vor allem aus dem Internet beziehen, aus Porno-Filmen und -magazinen. Die Informationen, die diese Quellen bieten, sind lückenhaft, und so ist es kein Wunder, dass nur 37 Prozent der befragten 5000 Studenten 23 grundlegende Fragen zu Aids, Vergewaltigung und Verhütung richtig beantworten konnten. Über die Hälfte der Studenten waren nicht in der Lage, die männlichen und weiblichen Sexualorgane korrekt zu benennen. Ein Dutzend Hochschulen haben das Problem erkannt und bieten Sexualkundeunterricht an.

DER SPIEGEL 10/2004
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