28.06.2004

Was war da los, Mr. Meredith-Hardy?

Der britische Abenteurer Richard Meredith-Hardy, 46, über seine Art, den Mount Everest zu bezwingen
"Zehn Jahre habe ich mich darauf vorbereitet, als erster Mensch mit einem Ultraleichtflugzeug den Mount Everest zu überfliegen. Am schwierigsten war es, den richtigen Turbo-Motor zu finden - einen, der nicht heiß läuft. Beim Umkreisen der Spitze war ich der glücklichste Mensch auf Erden. Als ich unter mir zwei Bergsteigergruppen entdeckte, dachte ich nur: Die Armen, was für eine Strapaze. Von einem dieser Kletterer, die mich über sich schweben sahen, bekam ich später eine wütende E-Mail: Er habe sich nicht 17 Jahre auf diesen Aufstieg vorbereitet, damit ihm dann auf dem Gipfel der erhabene Moment der Stille von Motorengeräuschen zerstört würde. Meine Antwort: Deine leuchtende Jacke hat meinen Ausblick auch nicht gerade verschönert."

DER SPIEGEL 27/2004
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