28.06.2004

BALLETTTänze einer Gottheit

Er leitet seine Ballett-Compagnie so lange wie kein anderer seiner lebenden Kollegen, seit 50 Jahren - und damit die Truppe lebendig bleibt, hat sich der Franzose Maurice Béjart, 77, vor ein paar Jahren in Lausanne eine Nachwuchsschmiede zugelegt: "Rudra Béjart", benannt nach der indischen Gottheit des Tanzes. Die Schule bietet Tänzern aus aller Welt für je zwei Jahre die Chance, die Techniken des klassischen und modernen Tanzes zu perfektionieren und sich an Improvisationen zu üben. Von
Mittwoch dieser Woche an gastieren die Rudra-Schüler für fünf Abende im Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße mit "Au coeur ouvert, Rudra ...", einem dreiteiligen Abend, der die Elemente des hauseigenen Lehrplans auf die Bühne bringt: Neben einem Ausschnitt aus dem Klassiker "Raymonda" gibt es moderne Choreografien, etwa von Béjart und Martha Graham, indische Tänze und frei erarbeitete Auftritte der Schüler.

DER SPIEGEL 27/2004
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BALLETT:
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