06.04.1955

BÖRSEN / WALLSTREETDas Publikum kam wieder

Im amerikanischen Senatsgebäude, vor dessen Portalen sich jetzt wieder zahllose graue Eichhörnchen in der warmen Frühlingssonne Washingtons tummeln, machte in der vorletzten Woche der weißhaarige Finanzmagnat Bernard M. Baruch vor einem Untersuchungsausschuß seine Aussage. Der 84jährige Greis war der letzte von zwei Dutzend Sachverständigen, den der Bankenausschuß des Senats um seine Meinung zu der beängstigenden Börsenhausse im Lande befragte. Baruch, der schon den Präsidenten Roosevelt beraten hat, mahnte zur Besonnenheit: "Seit dem Krach von 1929 glaubt jeder, die Wertpapierbörse mache Hochkonjunktur und Krise. In Wirklichkeit ist sie nur das Thermometer, nicht das Fieber."
Amerikas Börsenthermometer hatte allerdings bereits um die Jahreswende einen Stand erreicht, der in den Vereinigten Staaten schreckliche Erinnerungen wachrief. Der sogenannte Dow-Jones-Index, der die Kurse der wichtigsten amerikanischen Aktien registriert, war innerhalb eines Jahres von etwa 290 auf 404 angestiegen (1914 = 100). Das bedeutete nicht nur, daß der durchschnittliche Wert einer Tausend-Dollar-Aktie in dieser Zeit um 1140 Dollar gestiegen war, es hieß darüber hinaus, daß die Kurse zum erstenmal
den Stand des Jahres 1929 überschritten hatten:
▷ Am 24. Oktober 1929 lag der Kursdurchschnitt bei 381.
▷ Am 4. Januar 1955 hatte der Kurs-Index die Zahl 408 erreicht.
Das erinnerte die Amerikaner eindringlich an die damalige Katastrophe; an jene Wochen des Jahres 1929, in denen die Kurse an der Wallstreet-Börse ins Bodenlose zu fallen schienen und Existenzen und Menschenleben mit sich in die Tiefe rissen. Der Tabakhändler Anthony Snyder stürzte sich damals aus dem zehnten Stockwerk eines Wolkenkratzers auf die Straße und eröffnete damit eine Serie von Selbstmorden ruinierter Spekulanten. Millionen verloren ihre Ersparnisse. Zehntausende machten bankrott, fünftausend Banken schlossen ihre Schalter. Die Weltwirtschaftskrise begann.
Zwei Ereignisse der letzten dreißig Jahre haben sich der amerikanischen Nation unauslöschlich eingeprägt: der japanische Überraschungsangriff auf Pearl Harbor im zweiten Weltkrieg und, weiter zurückliegend, der große Krach von 1929. Deshalb zeigte - als zu Beginn dieses Jahres die Aktienkurse die schwindelnden Höhen des Jahres 1929 erreichten - der amerikanische Senat, die Vertretung der 48 Gliedstaaten im Parlament, alsbald besorgtes Interesse für die Kursentwicklung. Der demokratische Senator William Fulbright, Vorsitzender des Senats-Bankenausschusses, unkte: "Die Situation sieht verdammt gefährlich aus. Sie erinnert zu sehr an 1929."
Auch das Finanzministerium war mißtrauisch geworden. Am 5. Januar 1955 verfügte es, daß beim Kauf von Wertpapieren statt der üblichen 50 Prozent ab sofort 60 Prozent der Kaufsumme bar zu zahlen seien. Senator Fulbright, der sich schon vor drei Jahren durch seine erfolgreiche Jagd auf bestochene Regierungsbeamte in Washington hervorgetan hatte, meinte jedoch, das genüge nicht, um Spekulanten
abzuschrecken. Er kündigte an, der Bankenausschuß des Senats werde unter seinem Vorsitz die Ursachen des seit Monaten ununterbrochenen Kursanstieges untersuchen.
Wallstreets Kursaufschwung vollzog sich in dem Jahr, in dem Präsident Eisenhower - um den nach dem Ende des Korea-Krieges eingetretenen Wirtschaftsrückgang aufzufangen - zur Politik des billigen Geldes Zuflucht nehmen mußte. Das bedeutete niedrige Zinssätze und leichterhältliche Kredite. Eisenhower milderte die scharfe Besteuerung besonders hoher Unternehmensgewinne, er ermäßigte die Steuer auf Aktienerträge (Dividenden) und brachte durch eine allgemeine Steuersenkung auch Geld unter das Volk: Im Kalenderjahr 1954 wurden die Steuern in den USA um 7,5 Milliarden Dollar gesenkt.
Gleichzeitig gaben sich die Börsen größte Mühe, den kleinen Mann das schreckliche Jahr 1929 vergessen zu lassen und ihn wieder für den Aktienmarkt zu interessieren. New Yorks Börse warb durch ein großzügiges Abzahlungssystem auf einen Schlag 26 000 neue Aktienkäufer. Die Makler am Broadway richteten Abendlehrgänge über das Aktienwesen ein, und die Maklerfirma Merril Lynch & Co., die 4500 Angestellte beschäftigt, schickte Omnibusse als fahrende Werbebüros weit über Land.
Das breite Aktienpublikum, das sich 1929 in dem wahnwitzigen Spekulationstaumel so schwer die Finger verbrannt hatte, kam tatsächlich wieder. Die Zeitschrift "Time" bezeichnete es als eines der Phänomene des vergangenen Jahres, daß sich überall im Lande kleine Clubs bildeten, die aus einer gemeinsamen Kasse spekulativ Aktien kauften.
Es wurde in den Staaten wieder Mode, an der Börse zu spekulieren. In vielen amerikanischen Familien hat der Kurszettel die gleiche Bedeutung erlangt wie der Totozettel in Europa. Mehr als eine Million neue Interessenten reihten sich in das große Börsen-Spiel um Dividenden und Kursgewinne ein.
Darüber hinaus legten die Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds gewaltige Summen auf dem Aktienmarkt an. Auch die kapitalkräftigen Gewerkschaften betätigten sich in großem Stile als Aktien-Käufer: Allein die Stahlarbeiter legten sich in wenigen Monaten für über elf Millionen Dollar Wertpapiere in die Tresore. Großunternehmen sicherten sich die Sympathien ihrer leitenden Angestellten dadurch, daß sie ihnen an Stelle von Gehaltszulagen Aktien gaben. Das ist ein Trick, um die Steuerbehörde zu betrügen, denn wer Aktien wieder verkauft, braucht nur 25 Prozent Kapitalgewinnsteuer zu zahlen, an Stelle der Einkommensteuer hoher Progressionsstufen von 50 oder 60 Prozent.
Hunderte von "vertraulichen Informationsbriefen" mit angeblich "bombensicheren Tips" nährten die Spekulation. Als Prospektoren im Westen mehrere Uranvorkommen entdeckten, und zu deren Ausbeutung kleine Aktiengesellschaften entstanden, begann ein Run auf Uran-Aktien. Da in den Vereinigten Staaten die Aktienausgabe bis zum Wert von 300 000 Dollar nicht durch die von Präsident Roosevelt gegründete Börsenkontrollkommission überwacht wird*), fiel mancher Unerfahrene auf Schwindler herein.
Journalisten und Kommentatoren des Rundfunks steigerten das Spekulations-Fieber, indem sie ihren Lesern und Hörern
laufend "heiße Tips" vermittelten. Der Fernsehsprecher Walter Winchell gab beispielsweise seinen Zuschauern regelmäßig sonntags abends vor dem Schlafengehen einen Börsentip. Seine Tips stimmten durchaus nicht immer. Aber sie wirkten. Als Winchell einmal verkündete, die Amurex-Ölgesellschaft habe ein besonders lohnendes Ölfeld erschlossen, stiegen die Aktien dieser Firma am Montagmorgen schlagartig um sechs Punkte. Als die Firma Winchells Meldung energisch dementierte, waren diejenigen, die auf seinen Tip hin gekauft hatten, am Dienstag um insgesamt 2 125 000 Dollar ärmer.
Winchell lebt in Florida, und gerade aus Florida lagen montags an den Börsen immer besonders viele Verkaufsaufträge für die von Winchell lobend genannten Papiere vor. Es tauchte deshalb der Verdacht auf, daß einige Spekulanten mit Hilfe des Fernsehkommentators regelmäßig ihre Papiere schnell und mit hohem Gewinn abstoßen. Anfang Januar beispielsweise strahlte wieder einmal eitel Optimismus aus Winchells Gesicht auf dem Fernsehschirm: Die Pantepec-Gesellschaft, tönte er freudig, werde infolge ihres glänzenden Geschäftsganges eine außerordentlich hohe Dividende zahlen können.
In der Woche zuvor hatten Unbekannte große Aktien-Posten dieser Firma unauffällig erworben: Statt 32 000 Aktien - wie am Montag - waren gegen Ende der Woche täglich bis zu 174 800 aufgekauft worden. An dem darauffolgenden Montag, also nach Winchells Fernsehtip, schnellte
der Umsatz dieser Papiere plötzlich auf 357 500 Stück hinauf. Mit der Nachfrage stieg der Kurs: von Freitag 63/4 auf 87/8 Punkte am Montagabend. Wenige Tage später waren die Pantepec-Aktien auf 7S zurückgefallen. Wenn also jemand schon vorher von Winchells Tip gewußt und rechtzeitig Pantepec-Papiere aufgekauft hatte, um sie am Montag sofort wieder zu verkaufen, dann hatte er an diesem Geschäft mehrere hunderttausend Dollar verdient.
Senator Fulbrights Komitee befaßte sich auch mit den kurstreibenden Tips des Kommentators Winchell und seiner Kollegen. Beweisen konnte man aber nichts.
Hauptaufgabe des Senatsausschusses war es, zu klären, ob der steile Kursanstieg für die Wirtschaft der USA so gefährlich ist, daß der Staat etwas dagegen tun muß. Senator Fulbright zitierte zu diesem Zweck nicht nur Fachleute vor seinen Ausschuß, er verschickte auch 5600 Fragebogen an bekannte Professoren, Börsenpraktiker und Wirtschaftler.
Die Mehrzahl der Befragten gab eine beruhigende Antwort. Es herrschte die Meinung vor, daß die Börsenkurse erst jetzt die während der vergangenen fünfzehn Jahre ungeheuer ausgeweitete Kapazität der amerikanischen Industrie zu reflektieren beginnen. Das Überschreiten des Kursniveaus von 1929 sei noch kein Beweis für übermäßige Spekulationen, weil die Voraussetzungen heute völlig anders seien:
▷ 1929 betrug das Nationaleinkommen 87 Milliarden Dollar gegenüber heute 305 Milliarden Dollar. In den USA leben heute 40 Millionen Menschen mehr als damals.
▷ 1929 hatten Banken 8,5 Milliarden Dollar Kredite für Aktienkäufe vergeben, heute sind es nur 1,9 Milliarden Dollar.
Aber der Senatsausschuß hörte auch Experten, die erklärten, der gefährliche Geist des "Auf-Pump-Lebens" habe an der Börse wieder die Oberhand gewonnen. Der Durchschnittsamerikaner mache sich überhaupt keine Gedanken über den Gesamtumfang seiner Schulden, sondern achte nur darauf, wie hoch seine Ratenverpflichtungen pro Monat seien.
Professor John K. Galbraith von der Harvard-Universität sagte aus, die Kurse seien in der Tat in einem ungesunden Tempo angestiegen; wenn es so weitergehe, sei eines Tages ein Zusammenbruch der Börse möglich. Galbraith ist der Autor eines bekannten Buches über den Krach von 1929. Der damals gewonnenen Erfahrungen eingedenk empfahl er, den Barzahlungspreis für Aktien auf volle hundert Prozent heraufzusetzen.
Die Börse selbst reagierte auf die Verhöre Fulbrights äußerst empfindlich. Schon als der Senator Anfang Januar seine Untersuchung ankündigte, stiegen Tausende nervöser Aktienbesitzer aus. Am 6. Januar wurde in der Wallstreet der höchste Aktienumsatz seit Beginn des zweiten Weltkrieges erreicht: 5,3 Millionen
Stück. Da inzwischen auch bekanntgeworden war, daß beim Aktienkauf kunftig zehn Prozent mehr Bargeld angezahlt werden müßten, sanken die Dow-Jones-Indexziffern ruckhaft von 408 auf 392. Seit dem Ende des Korea-Krieges (siehe Graphik) waren die Kurse innerhalb eines Börsentages nie so stark gefallen.
Als sich ein solcher Kursrückschlag in der zweiten Märzwoche wiederholte, erklärte auch der vor den Ausschuß zitierte Finanzminister George Humphrey, Fulbrights öffentliches Verhör gefährde das Vertrauen der Amerikaner in die Wirtschaft im allgemeinen und in die Börse im besonderen. Republikanische Mitglieder des Ausschusses warfen dem Demokraten
Fulbright offen vor, er wolle nur der Regierung Eisenhower etwas am Zeuge flicken.
Nach Abschluß der Vernehmung Sachverständiger hat sich William Fulbrights Senatsausschuß jetzt zu eingehendem Studium des erarbeiteten Materials zurückgezogen. Sein endgültiges Urteil über den amerikanischen Aktienmarkt steht noch aus.
Seit aber Senator Fulbright in der vergangenen Woche knurrig zugeben mußte, daß "größere Mißbräuche nicht festgestellt wurden", beginnen die Aktienkurse in der Wallstreet wieder kräftig zu steigen. Der Dow-Jones-Index pendelte in den letzten Tagen bereits um die Zahl 413; hoch über der Schreckenszahl von 1929.
[Grafiktext]
USA UNTER DEM ALPDRUCK VON 1929
Aktienkurse nach dem Dow-Jones-Index
Okt. 1929
Kurshöchststand

Ende 1954
Höchststand von
1929 überschritten

[GrafiktextEnde]
[Grafiktext]
USA UNTER DEM ALPDRUCK VON 1929
Aktienkurse nach dem Dow-Jones-Index
Okt. 1929
Kurshöchststand

Ende 1954
Höchststand von
1929 überschritten

[GrafiktextEnde]
*) Nach der Wirtschaftskatastrophe zu Beginn der dreißiger Jahre wurde 1934 in den USA eine staatliche Börsenkontrollkommission errichtet. Sie überwacht die Ausgabe von Aktien, soweit sie den Wert von 300 000 Dollar für eine Gesellschaft überschreiten, und prüft regelmäßig die Geschäftsberichte der Unternehmen.

DER SPIEGEL 15/1955
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