27.09.2004

UMWELTWo sind die Labor-Pappeln?

China hat den Überblick über seinen Bestand an genmanipulierten Bäumen verloren. Über eine Million Labor-Pappeln sind im Nordwesten des Landes und entlang von Flüssen angesiedelt worden, um die Ausbreitung von Wüstengebieten zu stoppen und Überschwemmungen zu verhindern. Doch im Tohuwabohu staatlicher Stellen haben sich die Spuren der Bäume verwischt: "Es besteht die dringende Notwendigkeit für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaftsministerium und staatlicher Forstverwaltung", mahnt der chinesische Experte Xue Dayuan vom Institut für Umweltforschung in Nanjing. Für die Kehrtwende dürfte es allerdings zu spät sein: Die Experimente im Nordwesten des Landes haben gezeigt, dass sich das Erbgut der manipulierten Bäume bereits in den natürlich gewachsenen Pappelbeständen wiederfindet.

DER SPIEGEL 40/2004
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UMWELT:
Wo sind die Labor-Pappeln?

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