27.12.2004

BEUTEKUNSTRussen kündigen Entgegenkommen an

Die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland scheinen sich nun auch positiv auf ein äußerst problematisches Kapitel auszuwirken - den Streit um die Beutekunst. Bei ihrem Treffen in Hamburg einigten sich die für Kultur zuständige Staatsministerin Christina Weiss und der russische Kulturminister Alexander Sokolow auf ein Vier-Punkte-Papier, in dem unter anderem die "Rückführung kriegsbedingt verlagerter Kulturgüter" thematisiert wird. Dazu gehören die Baldin-Sammlung, die Silberkollektion des Herzogs von Anhalt, das Rubens-Gemälde "Tarquinius und Lucretia" sowie die Archive der Politiker Walther Rathenau und Ferdinand Lassalle. Beide Seiten verabredeten, die Fälle "in nächster Zukunft" zu lösen. Der Vorschlag der Deutschen, sich auf einen präzisen Zeitrahmen zu verständigen, fand bei den Russen allerdings keine Zustimmung.

DER SPIEGEL 53/2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 53/2004
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

BEUTEKUNST:
Russen kündigen Entgegenkommen an