27.12.2004

ÖFFENTLICHER DIENSTSpitzentreffen geplant

In den zähen Stellungskrieg zwischen den Bundesländern und der Gewerkschaft Ver.di um die Reform des Öffentlichen Dienstes kommt Bewegung: Im Januar will sich Ver.di-Chef Frank Bsirske mit den Finanzministern von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Hartmut Möllring (CDU) und Ralf Stegner (SPD), zu einem vertraulichen Gespräch treffen, um mögliche Chancen für eine Einigung zu sondieren.
Auf der Tagesordnung steht dabei vor allem das heikle Thema Arbeitszeit: Eine Reihe von Ländern will erreichen, dass rund drei Millionen Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes künftig grundsätzlich 42 Stunden in der Woche arbeiten - für Ver.di bislang ein unannehmbarer Vorschlag. Wegen des sich verschärfenden Konflikts waren die Länder im vergangenen Frühjahr aus den gemeinsamen Gesprächen mit dem Bund, den Kommunen und der Gewerkschaft über eine Reform des Öffentlichen Dienstes ausgestiegen.

DER SPIEGEL 53/2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 53/2004
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

ÖFFENTLICHER DIENST:
Spitzentreffen geplant