27.12.2004

Was war da los, Frau Wang?

Die chinesische Arbeiterin Wang Ping, 25, über ihren Trümmerpfad
"Das war kein Erdbeben, das ist bloß eine von vielen Baustellen in Shanghai. Mein Mann arbeitet dort, er und seine Kollegen haben die Häuser abgerissen und tragen den Schutt ab. Anschließend wird dort ein großes Hotel gebaut. Seit über einem Jahr leben wir jetzt auf der Baustelle in einem kleinen Zimmer, vor vier Monaten wurde unsere Tochter Li geboren. Ursprünglich kommen wir aus dem Südwesten Chinas, aus der Provinz Sichuan, wir ziehen immer umher, von einer Baustelle zur nächsten. Ich bin froh über den Bauboom in China, weil mein Mann dann gut verdient. Aber ich weiß auch, dass es für viele Menschen beängstigend ist. Hunderte Anwohner aus dem Viertel mussten für dieses Hotel ihre Häuser verlassen."

DER SPIEGEL 53/2004
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